„An Deeskalation nicht interessiert“

VBN attackiert Verdi: Streik im Raum Verden - Allerbus bleibt stehen

Haltestellle.
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Auch Schulbus-Linien sind vom Streik am Mittwoch in Verden betroffen.

Ein unangekündigter Streit der Verdi hält den Verkehrsbund Bremen-Niedersachsen in Atem. Dieser schießt scharf gegen die Gewerkschaft.

Verden - Wer am Mittwoch in Verden in den Bus steigen will, der könnte sich wundern: Die „Verdener Verkehrsgesellschaft“ (Allerbus) streikt am Mittwoch von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss. Das bedeutet keine Verkehre auf den Linien 701, 711, 712, 713, 714, 715, 717, 718 und 725. Dies betrifft auch den Schülerverkehr sowie die Linie 765 von „von Rahden“, schreibt der Verkehrsbund Bremen-Niedersachsen (VBN).

Stadt Verden
Einwohner27.747
Fläche71,59 km²
Höhe20 m

Kurz vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde am Donnerstag für die Verkehrsbetriebe Niedersachsen habe die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vergangene Nacht die Belegschaft der Verdener Verkehrsgesellschaft zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Betroffen sind beide Betriebshöfe in Verden als auch Walsrode. „Leider sei der Warnstreik nicht vor angekündigt, sodass unsererseits keine Reaktionszeit verblieb, die Öffentlichkeit zu informieren“, schreibt der VBN. Schulen, Aufgabenträger und die Onlineauskunftssysteme seien zum Betriebsstart mit Zeitverzögerung entsprechend benachrichtigt worden. „Die hauptsächlichen Leidtragenden sind heute leider unsere Fahrgäste! Dies bedauern wir zu tiefst“, so der VBN. 

„Wir stehen in Gesprächen mit der Streikleitung und versuchen, die Situation zu entspannen“, heißt es vom VBN. Die Lage vor Ort sei zwar ruhig und es werde an Lösungen gearbeitet, aber der VBN sei keineswegs an Deeskalation interessiert: „Und das haben wir der Gewerkschaft auch deutlich gemacht. Wir befinden uns in einer Pandemie, eine schwierige wirtschaftliche Zeit mit drastischen Fahrgastrückgängen und die jetzt aufgerufenen Warnstreiks sind insbesondere für den Kreis Verden und Walsrode unverhältnismäßig hart“, schreibt der VBN und hofft auf ein Einsehen der Verdi und die baldige Beendigung des Warnstreiks. Die ver.di äußerte sich dazu noch nicht.

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