„Will 100 werden“

Karla Sorgatz feiert im Seniorenheim am Burgberg ihren 98. Geburtstag

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Reinhard Weber (Ehemann der Enkelin) und Sohn Manfred Weber (hinten) sowie Petra Weber, Schwiegertochter, Karla Sorgatz und Enkelin Maja Weber feierten den Geburtstag. 

Verden - Am Sonntag feierte Karla Sorgatz, geb. Weber, im Kreis ihrer Familie ihren 98. Geburtstag. Zur Freude der alten Dame waren auch ihr Sohn Manfred und Schwiegertochter Petra von der Insel Usedom angereist, während die stellvertretende Bürgermeisterin Anja König offizielle Glückwünsche überbrachte. „Ich bin doch noch gar nicht so alt“, schmunzelte die alte Dame ein wenig verschmitzt und verriet, dass sie auch noch ihren 100. Geburtstag feiern wolle.

Karla Sorgatz ist trotz ihres hohen Alters noch immer am Weltgeschehen interessiert. Die Jubilarin wurde in Verden-Hönisch geboren, zog dann aber mit den Eltern in die bei Duderstadt gelegene Heimatgemeinde ihres Vaters um, wo sie auch Kindheit und Jugend verbracht hat. Nachdem sie ihren späteren Ehemann Karl kennengelernt hatte, zog sie mit ihm und dem Sohn Manfred Weber wieder zurück nach Hönisch.

Arbeit fand sie bei den britischen Streitkräften, wo sie bis zu ihrer Pensionierung beschäftigt war. Für Hobbys hatte sie wenig Zeit. Karla Sorgatz ging in ihrem Beruf, der Familie und der Pflege von Haus und Garten auf. „Von Mutters Verabschiedung durch einen General gibt es noch eine Fotografie, die sie sorgsam hütet“, berichtet ihr Sohn, der seit über 20 Jahren auf der Ostsee-Insel lebt.

Die Seniorin verbringt ihren Lebensabend seit August 2015 im Seniorenheim am Burgberg, um in der Nähe ihres langjährigen Wohnortes und von Enkelin Maja, deren Mann Reinhard und Ur-Enkelin Melaja zu sein. Vor allem ihre Enkelin ist dort häufig zu Besuch, auch begleitet sie die Großmutter zu hausinternen Veranstaltungen. „Meine Mutter hat sich dort gut eingelebt, aber ihr gefühltes Zuhause ist hier in Hönisch. Sie klagt nie und ist eigentlich immer guter Dinge. Auch die Verdener Aller-Zeitung liest sie noch täglich“, berichtet Manfred Weber. „Und sie liest die Zeitung immer vormittags gegen 11 Uhr. Das weiß ich so genau, weil ich oft um diese Zeit mit ihr telefoniere.“  

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