Unterwegs Richtung Zukunftsmobilität

Pläne für die Aller-Radbrücke nehmen weiter Gestalt an

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Ab Herbst 2018 sollen Radfahrer und Fußgänger die neue Verbindung von Verden nach Wahnebergen nutzen können.

Verden - Der Startschuss für das Projekt „Verden verbindet“ ist mit dem Planfeststellungsbeschluss gefallen. Im Herbst 2018 sollen das Brückenbauwerk zwischen Verden und Wahnebergen fertig sein. So steht es seit einigen Tagen auf dem Heck eines Busses der Linie 765, der zwischen Verden, Dörverden und Rethem verkehrt.

Die Radwegeverbindung aus der Gemeinde Dörverden in das Stadtgebiet Verden, entlang der Eisenbahnbrücke über Aller und Wätern, wurde als Modellprojekt im Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ ausgewählt (wir berichteten). Das Vorhaben wurde von der Stadt Verden gemeinsam mit der Gemeinde Dörverden und dem Landkreis auf den Weg gebracht.

Die Stadt Verden hat sich entschlossen, eine zukunftsorientierte Mobilität durch den Ausbau der erforderlichen Infrastruktur voranzutreiben. Dazu gehören neben dem Bau der Aller-Radbrücke auch ergänzende Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrssituation im Stadtgebiet, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Vier Radabstellanlagen in der Innenstadt

Maßnahmen im Stadtgebiet, die die neue Radwegeverbindung ergänzen, sind zum Teil schon umgesetzt. Dazu gehört auch der neue „Schutzstreifen“ für Radfahrer in der Bahnhofsstraße, der bereits auf einem Teilstück fertiggestellt wurde. Der Einbau von Asphaltstreifen rechts und links der gepflasterten Fahrbahn in der Straße Im Burgfeld, der die Verbindung in das Stadtgebiet für Radfahrer besser befahrbar machen soll, ruht aktuell aufgrund der Witterungsbedingungen. Aufgewertet wird das Projekt durch die Aufstellung von vier Radabstellanlagen im Innenstadtgebiet. Mit integrierten Lademöglichkeiten für E-Bikes und Pedelecs sollen die überdachten und abschließbaren Stellplätze sichere und komfortable Unterstellmöglichkeiten für einen modernen Radverkehr bieten.

Fahrtzeiten reduzieren

Die Radwegeverbindung von Wahnebergen nach Verden solle auf lokaler Ebene zeigen, dass zielgerichtete Infrastrukturmaßnahmen eine Erhöhung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehr befördern können. Durch die Aller-Radbrücke würden sich die Fahrtzeiten mit dem Rad oder Pedelec aus Teilen der Gemeinde Dörverden zum Bahnhof und in die Gewerbegebiete im Osten der Stadt erheblich reduzieren.

Die Schaffung dieser schnellen Verbindung für den Radverkehr in das Stadtgebiet biete Pendlern eine attraktive Alternative zum Auto. Dieser Ansatz habe im Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ überzeugt und zur Auswahl des Verdener Vorhabens als eines von wenigen bundesweiten Modellprojekten geführt, freut sich die Stadtverwaltung.

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