Vertretung der Lönsweg-Schule beim Kultusminister in Hannover

526 Unterschriften für Sicherung der Qualität

Elternvertreterinnen und pädagogische Mitarbeiterinnen übergaben mit der Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth (2.v.l.) die Unterschriften an Kultusminister Grant Hendrik Tonne (3.v.l.). Mit in Hannover waren Stefanie Lang, Silke Garbelmann, Vorsitzende des Kreiselternrates Petra Dzudzek-Edler, Birgit Stippl und Manuela Hohls (v.l.). Foto: lönsweg

Verden-Hannover – Elternvertreterinnen und pädagogische Mitarbeiterinnen der Grundschule am Lönsweg haben Kultusminister Grant Hendrik Tonne eine lange Liste von 526 Unterschriften übergeben, in der sich die Unterzeichner für die Sicherung der guten Betreuung der Grundschüler in Vertretungssituationen stark machen. Dass er in diesem Bereich Verbesserungen anstrebe, machte Tonne beim Termin im Niedersächsischen Landtag deutlich, den die SPD-Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth eingefädelt hatte.

Wenn Lehrkräfte durch Krankheit, Fortbildung, Klassenfahrten oder dergleichen ausfallen, betreuen die pädagogischen Mitarbeiterinnen die Kinder. Andernfalls müssten Klassen aufgeteilt werden oder der Förderunterricht im Rahmen der Inklusion muss ausfallen.

Das für ein Schuljahr veranschlagte Basisbudget für diese Stunden war an vielen Grundschulen in der Vergangenheit knapp bemessen, konnte jedoch immer wieder nachbeantragt werden. Wie wird nun aber die Betreuung der Kinder aussehen, wenn dieses Stundenbudget verbraucht ist? Mit dieser Frage sind Vertreterinnen der Eltern und einige pädagogische Mitarbeiterinnen der Grundschule am Lönsweg nach Hannover gereist.

Es geht dabei um die verbesserte Vertretungssituation bei Lehrerausfall an den GS, der durch neue Erlasse und Änderungen der Verträge des Kultusministeriums nicht mehr möglich ist. Das werde ab sofort – ab dem nächsten Schulhalbjahr 2/2020, schon in der GS am Lönsweg zu Unterrichtsausfällen führen, die nicht mehr durch die PM-Vertretung abgedeckt sind. Die Vertreter der Lönsweg-Schule luden den Kultusminister zu einem Besuch in Verden ein, um sich dabei vor Ort ein eigenes Bild über die Betreuungssituation zu machen.

Im Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth erklärte der Minister, dass er die Berechnungsgrundlage des Basisbudgets für Grundschulen anpassen wolle. Die Verdener Schulleitungen und pädagogischen Mitarbeiterinnen, unterstützt vom Interessensverband Leitungen Niedersächsischer Grundschulen (LNGS e.V.), dem Kreiselternrat des Landkreises Verden und der Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth, nahmen die Aussagen des Ministers mit Interesse auf und hoffen auf eine baldige Verbesserung an den Grundschulen.

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