Fläche am Bollwerk neu gestaltet

Unter Buchen mit Blick auf die Aller

Die umfangreichen Erdarbeiten an der Aller sind abgeschlossen. Schotter wurde gegen Substrat ausgetauscht.
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Die umfangreichen Erdarbeiten an der Aller sind abgeschlossen. Schotter wurde gegen Substrat ausgetauscht.

Verden - Das Bollwerk an der Aller ist nicht nur Treffpunkt und beliebtes Ziel auf einem Rundgang durch und um Verden, sondern zugleich auch Visitenkarte der Stadt. Zwei Bänke und viel Sand, so sah es dort bislang aus. Nun bekommt die Wasserkante ein Facelifting mit Bäumen und neuen Sitzmöbeln.

Die Sonne scheint am Bollwerk. Im Schatten der Südbrücke weht ein leichter Wind, der für Staubwolken sorgt. Spaziergänger genießen die Aussicht auf den Fluss und die Wiesen, aber auch Ortsunkundige verirren sich hin und wieder an das Ufer. Nicht immer mit einem guten Ende. Zuletzt landete im vergangenen Jahr in der Dunkelheit ein Fahrzeug in der Aller. Nur ein paar Gründe, die dafür sprechen, der Wasserkante ein neues, auch attraktiveres Erscheinungsbild zu geben. Derzeit wird fleißig gebuddelt. In der nächsten Woche, je nach Witterung, soll alles fertig sein.

Freuen dürfen sich die Spaziergänger auf Bäume und Bänke. „Deswegen auch die umfangreichen Erdarbeiten“, so Rainer Kamermann, Fachbereichsleiter Straßen und Stadtgrün. Das Ufer an der Aller ist über die Jahrzehnte stark verdichtet, auf Schotter und Beton wächst kein Gras mehr. „Da, wo wir pflanzen, muss der Boden ausgetauscht werden“, erklärt Kamermann. Mit Bagger und Radlader kofferten Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes die Gruben aus, tauschten Sand gegen Substrat.

Fünf Hopfenbuchen setzten Mitarbeiter des Betriebshofes an die Aller.

Über knapp 50 Meter erstreckt sich die – wenn man so will – grüne „Skyline“, auf der im Abstand von zehn Metern fünf standortgerechte Bäume gesetzt wurden. „Wir haben uns für Hopfenbuchen entschieden“, weiß Kamermann. Die europäische Hopfenbuche ist ein sommergrüner Laubbaum. Sie wird meist bis zu 15 Meter hoch, seltener 20 Meter. Der Stammdurchmesser erreicht bis zu 0,5 Meter. Typisch für den Baum ist die tief ansetzende Krone. Die männlichen Blütenstände erscheinen bereits im Herbst des Vorjahres und überwintern als geschlossene Kätzchen. Der weibliche Fruchtstand ähnelt dem des Hopfens.

Neben den Buchen sollen – soweit fertiggestellt – mehrere Bänke sowie einige Poller Platz finden. Auch Rasen wird gesät. „Der Bereich am Flussufer wird damit deutlich aufgewertet“, ist sich Kamermann sicher. Und noch aus einem anderen Grund hat sich die Verwaltung in Absprache mit der Kommunalpolitik für die Umgestaltung entschieden. „Wir schaffen damit eine natürliche Barriere, die Autofahrer daran hindern soll, den Bereich anzusteuern oder dort zu parken“, so Kamermann. „Für Anlieger bleibt trotz der Umgestaltung Raum genug, um mit dem Fahrzeug ihre Grundstücke zu erreichen“, versichert der Fachbereichsleiter.

Die jetzigen Arbeiten sind nur ein erster Schritt, weitere sollen folgen. Mittelfristig, so der Wunsch der Stadt, soll der Allerradweg umgestaltet und ausgebaut werden.

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