Unangekündigte Alarmübung fordert Feuerwehren der Stadt Verden

Rettung aus dem Feuer

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50 Einsatzkräfte von den Verdener Wehren beteiligten sich an der Übung.

Verden - Dichter Rauch quoll aus einem mehrstöckigen Wohnhaus, zwei Personen standen auf Dächern und riefen um Hilfe. Dieses dramatische Übungsszenario sorgte am Dienstagabend am Nikolaiwall in Verden für Beschäftigung für die Verdener Wehren. Zahlreiche Anrufe gingen in der Rettungsleitstelle ein und nur wenige Augenblicke später rückte die Ortsfeuerwehr Verden mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften zum Brandobjekt aus.

Nach der ersten Lageerkundung stand fest, dass noch mehrere Personen im Gebäude waren. Unverzüglich erhöhte der Einsatzleiter daraufhin die Alarmstufe, so dass die Ortsfeuerwehren Eitze, Döhlbergen-Rieda und Hönisch-Hutbergen nachalarmiert wurden.

Innerhalb weniger Minuten waren über 50 Feuerwehrkräfte vor Ort. Mehrere Trupps unter Atemschutz konnten so zeitgleich ins Gebäude vorrücken und zügig die bis dahin noch vermissten Personen retten. Zum Einsatz kam dabei unter anderem auch die Verdener Drehleiter sowie mehrere tragbare Leitern. Ebenso schnell konnten die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle bringen. Zum Abschluss des Einsatzes wurde das Gebäude schließlich mit Hilfe eines Lüfters entraucht.

Trotz des realistischen Erscheinungsbildes dieses Wohnhausbrandes handelte es sich bei dem Einsatzgeschehen um eine unangekündigte Alarmübung. Mit einer Nebelmaschine wurde der Keller eines zur Zeit lehrstehenden Wohnhauses verraucht und so die realitätsnahe Rauchentwicklung erzeugt, erklärt Verdens Ortsbrandmeister Frank Becker. Zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Ingolf Porth und Michael Klöpper hatte er die Übung maßgeblich ausgearbeitet. „Wir hatten mehrere Ziele“, berichtete Becker. „Einerseits sollte eine Menschenrettung größeren Umfangs geübt werden, zum anderen aber auch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ortsfeuerwehren. Sehr vorbildlich haben mehrere Passanten reagiert, die nicht nur den Brand der Rettungsleitstelle meldeten, sondern auch weitere Hausbewohner warnen wollten“, lobt Klöpper. Einen großen Dank richtete die Übungsleitung auch an die Feuerwehr Walsrode, die die Übung technisch und personell mit überzeugenden Verletztendarstellern unterstützte.

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