Umgestaltung des Bürgerparks: Arbeitskreis und Stadt ziehen Resümee

Mehr Leben zwischen Eiben und Walnussbäumen

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Mario und Maik (mit Sporträdern) wünschen sich im Bürgerpark einen Ort für Bicycle Motocross (BMX).

Verden - Im letzten Jahr hat sich im Bürgerpark bereits einiges getan. Nach längerer Pause hatte die Stadt Verden nun am Sonnabend den Arbeitskreis Bürgerpark zu einem Rundgang eingeladen. Gemeinsam zog man ein Resümee der bisher umgesetzten Ideen und sprach über die weitere Entwicklung.

Bettina Hesse, August Juling und Lars Becherer vom Fachbereich Straßen und Stadtgrün der Stadt Verden trafen sich mit den Mitgliedern des Arbeitskreises am Münchmeyer-Rondell. In diesem Bereich sind bereits einige Veränderungen sichtbar. So wurde der Eingang bei der Straße „Am Bürgerpark“ aufgeweitet und ist jetzt deutlicher als solcher zu erkennen. Außerdem wurden in diesem Bereich Gehölze gerodet und Büsche zurückgeschnitten. Zwei Walnussbäume, davon einer vom Nabu, wurden neu gepflanzt. Des Weiteren sei geplant, einen bestehenden Trampelpfad demnächst offiziell als Radweg anzulegen, berichtete Juling. Um mehr Durchblick zu schaffen, sollen auch die großen Eiben heruntergeschnitten werden. Allerdings gilt es, Rücksicht auf die dort nistenden Vögel zu nehmen.

Zum Treffen im Bürgerpark waren auch Mario (13) und Maik (12) erschienen. Die beiden begeisterten BMX-Fahrer wünschen sich im Park einen Ort, an dem sie ihren Sport gemeinsam mit ihren Freuden ausüben können. Gern wollen die Jugendlichen bei der Gestaltung der Anlage auch selbst mit anpacken. Beim Rundgang wurde tatsächlich ein geeigneter Platz in der Nähe des Penny-Marktes gefunden. Juling versprach, sich weiter um die Angelegenheit zu kümmern.

Eine Neuerung im Bürgerpark, die gut angenommen wird, ist der Hundespielplatz. Auch am Besichtigungstag waren wieder viele Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern gekommen.

Ebenso erfolgreich entwickelten sich die interkulturellen Gärten. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung und verschiedener Initiativen, zum Beispiel dem Nabu und „Serve the City“ sind eine Baumschnitthecke, ein Gerätehäuschen, die Wasserversorgung und ein gepflasterter Sitzplatz für die Gemeinschaft entstanden. Die Gärtner wünschen sich nun noch einen Zaun, zum Schutz vor den Rehen und ein Insektenhotel. Einige Parzellen sind noch frei. „Wir möchten noch Gärtner mit Migrationshintergrund, zum Beispiel auch Flüchtlinge, dazu bekommen“, so Wilma-Maria Reif, die selbst eine Parzelle in den interkulturellen Gärten bewirtschaftet.

Seit dem vergangenen Sommer kann man sich auf dem Beachvolleyballfeld und dem Bolzplatz sportlich betätigen. Auch dieses hat entscheidend zur Belebung des Parks beigetragen.

Für die weitere Gestaltung des Bürgerparks soll nun eine Liste mit Vorschlägen erstellt werden.

ahk

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