Baustellenbesuch an der Jahnstraße: Kooperation zwischen Grundschule und Kita

Umbau zum Bildungshaus

Baustellenbesuch: Bürgermeister Lutz Brockmann brütet mit Sandra Enge und Ralf Heinrich (v. l.) über den Plänen. - Foto: Klee

Verden - „Verden ist immer noch attraktiv für junge Familien“, freute sich Bürgermeister Lutz Brockmann. Um diese Attraktivität zu erhalten, sei die Investition von 705. 000 Euro für die Außenstelle der Kita Carl-Hesse-Straße in der Jahnschule gut angelegt. Den Erweiterungsbau und die Umgestaltung der Außenanlagen stellte der Verwaltungschef mit den Mitarbeitern Sandra Enge und Ralf Heinrich vor.

Kita-Plätze, gerade in der Stadt, seien noch nachgefragt, wusste Brockmann. Obwohl die Kinderzahlen nicht nennenswert wachsen, schrumpfen sie auch nicht wie anderswo. Fünf neue Gruppen soll es in den Kindertagesstätten im Verdener Stadtgebiet demnächst geben. Gleich an mehreren Stellen wird für Erweiterungen und Umgestaltungen geplant und, wie hier an der Jahnstraße, bereits gebaut.

Die enge Nachbarschaft mit der Grundschule, quasi im selben Gebäude, bietet den Planern an dieser Stelle die Gelegenheit zu einem innovativen Schritt. „Das nennt sich Bildungshaus“, erklärte Brockmann. Derzeit werde bundesweit über diese enge Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Grundschule diskutiert, die pädagogisch viele Möglichkeiten eröffnet. „Und wir machen das schon“, stellt der Bürgermeister zufrieden fest. Außerdem würden so Bau- und Betriebskosten gespart.

Nachdem im ersten Bauabschnitt zwei Gruppenräume inklusive Nebenraumprogramm eingebaut worden war, geht es beim zweiten jetzt um einen dritten Gruppenraum, einen Schlafraum, ein Büro, passende und behindertengerechte WC-Anlagen für Kinder, Personal und Besucher, erklärte Sandra Enge, die für die Verwaltung die Arbeiten koordiniert. Auch Nebenräume für Putzmittel und die Hauswirtschaft sollen bis zum Herbst fertig werden. Diese Erweiterungen waren dann aber nicht mehr im bestehenden Gebäude der Jahnschule unterzubringen, so dass das Walsroder Architektenbüro KMS gleich einen Anbau auf dem Innenhof geplant hat.

Die Gebäude sind derzeit im Rohbauzustand, die Umgestaltung von Teilen des Schulhofes zu Spielflächen sind nahezu abgeschlossen, inklusive Kriechtunnel und Schaukel. „Der Rollrasen kommt noch. Bis Ende nächster Woche soll alles fertig sein“, sagt Ralf Heinrich zu, der für alles zuständig ist, was mit Unterhaltung zu tun hat.

Die beiden Planer sind zufrieden, dass die Arbeiten bislang gut im Zeitplan liegen. Seit 23. Mai sind die Bauarbeiter auf dem Grundstück aktiv. Ganz einfach sei das nicht gewesen, weil der Schulbetrieb weitergehen und dabei alles mit der bestehenden Gebäudestruktur vereinbart werden musste. - kle

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