Theatergruppe der Zionsgemeinde mit „Reha auf ganz and’re Art“

Turbulent und mit sehr viel Spaß

Die Mutter ist aus dem Haus, da tanzen die Puppen auf dem Tisch. - Foto: Bruns

Verden - Richtig viel Spaß hatten die Zuschauer bei der Premiere der Theatergruppe Zion der Verdener Selk-Gemeinde. Großartig umgesetzt wurde die Komödie „Reha auf ganz and’re Art“ von Helmut Schmidt. Die Zuschauer lachten Tränen, und dafür brauchten manche Darsteller nicht mal etwas zu sagen.

Johannes Göllnitz (Thorsten Berg) lebt noch zu Hause bei seiner Mutter Therese (Ortrud Tomhave). Zwar ist er bereits 30 Jahre alt, wird aber noch bemuttert wie ein Kleinkind. Entsprechend groß sind Muttis Sorgen, als sie für vier Wochen zur Reha muss. Damit der „Junge“ dann auch genügend zu essen bekommt, sein Bett regelmäßig gemacht und seine Wäsche gewaschen wird, hat sie ihre Schwester Julia (Brigitte Dittmer) und Nachbarin (Claudia Heemsoth) eingespannt.

Doch dann steht unerwartet die attraktive Psychologiestudentin Heidi (Ute Meyer) vor der Tür. Eigentlich möchte sie nur telefonieren, wird dann aber in Mamas Schlafzimmer als Untermieterin einquartiert. Was dann passiert, soll hier nicht verraten werden. Erwähnung finden müssen aber unbedingt noch Günter Mehrkens und Dietmar Tomhave als weitere Darsteller.

Herrlich ist schon alleine die Mimik von Hauptdarsteller Thorsten Berg. Bei Dietmar Tomhave, der Regie führt und in dem Stück Johannes trotteligen Arbeitskollegen Peter spielt, braucht es nicht mal diese. Er betritt mit dicker Hornbrille und der bis zum Anschlag hochgezogenen Hose die Bühne und es ertönte brüllendes Gelächter. Ein Kompliment haben alle Darsteller verdient, die ihren Rollen allesamt wirklich super spielen.

„So viel habe ich schon lange nicht mehr gelacht“, solche Aussagen hörte man häufiger in der Pause von Zuschauern. Zu deren Stärkung hatten Mitglieder der Zions-Gemeinde ein „Kur-Café“ eingerichtet und bieten dort während der insgesamt sieben Vorstellungen kleine Leckereien und Getränke an.

Die Theatergruppe spielt nur alle zwei Jahre, dann aber immer für einen guten Zweck. Dieses Jahr unterstützen sie mit dem Erlös den Verein „Hafensänger und Puffmusiker“, der sich um körperlich und sozial benachteiligte Kinder kümmert.

Schon vor der Premiere waren fast alle Karten verkauft. Für die letzte Vorstellung am Sonntag, 1. Mai, um 19 Uhr, soll es noch wenige Karten geben. Die weiteren Vorstellungen am 27., 29. und 30. April, jeweils um 20 Uhr, sind, bis auf vereinzelte Restkarten ausverkauft. Infos dazu gibt es bei Ortrud Tomhave unter Telefon 04232/7677. - wb

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