Türkisch-Islamische Gemeinde hätte zu ihrem Fest gerne mehr Gäste von außen

Andere Verdener vermisst

Türkische Spezialitäten wurden immer wieder frisch zubereitet.
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Türkische Spezialitäten wurden immer wieder frisch zubereitet.

Verden - Von Erika Wennhold. Ungewohnte Klänge, aber sehr rhythmisch, fremde Tonlagen, orientalisch eben, und tanzende, junge Frauen in schillernden Kostümen, begleitet von Händeklatschen und lachenden Gesichtern – ein Stück Heimat für die türkisch-stämmigen Verdener Einwohner, die sich regelmäßig in ihrer Moschee zum Beten oder zum Feiern treffen.

Diesesmal hätte die Türkisch-Islamische Gemeinschaft gerne mehr fremden Besuch gehabt, um sich, ihr landestypisches Essen, ihre Musik und ihren Glauben anderen Verdener Mitbürgern vorzustellen. Turgay Ünlü, Pressesprecher der Gemeinde, ist dennoch stolz auf das, was seine Mitglieder alles auf die Beine gestellt haben.

Schon Tage zuvor wurde in den Küchen gewerkelt und vorbereitet. Viele Helfer hatte sich auf dem Platz vor der Moschee nützlich gemacht, Zelte aufgebaut, den Grill bedient und immer wieder neuen Teig für die türkische Pizza hergestellt. Außerdem gab es etwas, was jeder Deutsche kennt und ganz viele lieben: den Döner. Die Angebotsliste war in deutsch und türkisch geschrieben: Gözleme (Teiggebäck), Icli Köfte (gefüllte Getreidefrikadellen), Yas Pasta (Torte), Serbetli oder Künefe (Süßgebäck). Für Pommes braucht niemand eine Übersetzung. Daneben, auf dem Grill, brutzelten Fleischspieße, aber auch der Vegetarier wurde leicht fündig. Es gab Salat und mit Frischkäse oder Schafkäse gefüllte Teigtaschen.

Beim Essen redet es sich leichter und bald ging es sehr gesellig zu unter dem weißen Zeltdach im Hinterhof der Grünen Straße. Eine türkische Helferin begrüßte Freunde und Arbeitskolleginnen, berichtete von einer Volkstanzgruppe der Gemeinde, die bei allen Festlichkeiten gebucht wird. „Die sind richtig gut und üben fleißig.“ Allerdings bräuchten die 7- bis 13-Jährigen noch schöne Kostüme. Dafür kamen erste Spenden zusammen.

Doch dann hatte die Bürger-Folkloregruppe aus Edirne ihren Aufritt. Die Männer (Ringer) sangen und spielten auf ihren Instrumenten, die Frauen tanzten dazu. Um die 50 Mitglieder tummeln sich hier und besuchen in kleineren Gruppen ihre Landsleute im Ausland. Jetzt waren sie zu den Sommerfesten in Bremen, Achim und Verden eingeladen und eigens aus der Türkei dafür angereist.

Zum fünften Mal feiert die Türkisch-Islamische Gemeinde ihr Sommerfest. Diesmal drei Tage lang, weil Pfingsten als Termin ausgesucht worden war. An jedem Tag waren Gäste willkommen, egal welcher Herkunft. Unter den Besuchern war auch die erste Kreisrätin Regina Tryta. Sie überbrachte die Grüße des Landkreises Verden und versprach, im nächsten ganz viel Werbung für dieses besondere Fest zu machen.

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