Ein Treffpunkt für alle

Dank Bundesförderung wird aus Bürgertreff ein Mehrgenerationenhaus

Auf gute Zusammenarbeit: Monika Bleckwehl, Uli Dreyer, Moritz Jungblut, Christel Kijewski, Anja Krebs und Lidia Wagner. - Foto: Haubrock

Verden - Der Bürgertreff am Hoppenkamp hat sich zu einem Mehrgenerationenhaus gemausert. Dank der Fördermittel aus dem Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser kann jetzt für den Stadtteil noch mehr bewegt werden.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationalitäten sollen sich hier gleichermaßen wohl fühlen. Beim offiziellen Auftakt stellte das Team vom Bürgertreff die verschiedenen Angebote und Projekte der Einrichtung vor.

Gelder soll Flexibilität und Planungssicherheit garantieren

Mehrgenerationenhaus Bürgertreff Verden-Ost, so lautet jetzt der offizielle Name des Hauses. Nach der Begrüßung von Leiterin Christel Kijewski sprach Bürgermeister Lutz Brockmann im Namen der Stadt allen Dank aus, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. „Gemeinwesenarbeit hat eine lange Tradition in diesem Stadtteil“, betonte Brockmann. Dank der Förderung durch das Bundesprogramm habe man nun die Chance, die Arbeit weiterzuentwickeln. „Ich freue mich, dass der Rat immer zum Bürgertreff gestanden hat“, so der Bürgermeister. Er hoffe, dass nun die räumlichem Rahmenbedingungen geschaffen werden könnten.

Zur Einweihung war auch Lena Teschlade, Referentin vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAF), gekommen. Das BAF bietet fachliche und inhaltliche Begleitung bei der Umsetzung des Bundesprogramms, von dem 109 neue Mehrgenerationenhäuser profitieren. Die Programmplanung zielte darauf ab, Mehrgenerationenhäusern mehr Flexibilität in ihrer Arbeit zu ermöglichen und Planungssicherheit zu gewährleisten. „Die Häuser sind heterogen und individuell“, so Teschlade. Zwei wichtige Themen seien die generationsübergreifende Arbeit sowie die Unterstützung von Flüchtlingen. „Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Arbeit. Ohne die Unterstützung der freiwilligen Helfer wäre sie nicht möglich“, betonte Teschlade.

Viel Platz für offene Kinder- und Jugendarbeit

Grußworte sprachen die beiden Bundestagsabgeordneten Christina Jantz-Herrmann (SPD) und Andreas Mattfeldt (CDU). Was die Arbeit der Häuser angeht, sind sich beide einig. „Sie sind eine Anlaufstelle für viele Menschen, die gern kommen und die Angebote nutzen. Die Türen sind offen für alle, jeder fühlt sich willkommen“, so Jantz. „Die Mehrgenerationenhäuser sind nicht mehr wegzudenken“, bestätigte Mattfeldt. Er lobte die bisherige Arbeit im Bürgertreff und sei gespannt auf die weitere Entwicklung.

Anschließend gaben die Mitarbeiter einen Einblick in das Haus. Es gibt viele Bildungsangebote wie PC-Kurse für Senioren und Deutschkurse sowie eine Beratung bei persönlichen und beruflichen Problemen. Einen breiten Raum nimmt die offene Kinder- und Jugendarbeit ein. Zudem finden regelmäßig Projekte für alle Altersklassen statt, zum Beipsiel Grillen oder Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes. Auch Mieterinitiativen und Selbsthilfegruppen werden betreut und unterstützt. Außerdem gibt es in den Ferien ein Programm mit Veranstaltungen im Stadtteil. Kooperationen tragen zur Qualitätssicherung bei, darunter die mit dem Förderverein KISTA - „Keiner ist allein“, dem Spielbus Fridolin und der Verdener Tafel. Zudem ist die Einrichtung am Hoppenkamp mit dem Haus am Oderplatz und der Stadtwaldfarm vernetzt.

ahk

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