Mopsfidele Oma Frieda mischt Walle Publikum ordentlich auf

Tipps für den angehenden „Gladiator am Rollator“

Oma Frieda leistete in Walle Aufklärungsarbeit. - Foto: Bruns

Walle - Auf ihrer ersten „kabarettistischen Werra-Weser-Wanderung“ legte Oma Frieda am Freitag einen Zwischenstopp im Waller Dörpshus ein und gab einen „Fortbildungskurs für Senioren und alle die es werden wollen“. Die Saarländerin Jutta Lindner erklärte den Wallern auf Einladung des örtlichen Heimatvereins, wie man ein „Gladiator am Rollator“ wird.

Mit den Zeugen Jehovas redet Oma Frieda allenfalls über Karel Gott, und Haustürgeschäfte sollte man mit ihr besser nicht abschließen wollen. Wenn man sie fragt, ob sie etwas gegen junge Straftäter hat, gibt es eine klare Antwort: „Ja, Pfefferspray.“

Als Managerin des Festivals „Rock am Stock“ und Chefin des Seniorenclubs „Fidele Rosinen“ muss sie fit bleiben. Allgemein ein großes Thema, wobei die Ursachen für Übergewicht über Jahre verkannt worden seien. „Es ist das Haarshampoo“, erklärte sie den Wallern. „Das läuft beim Duschen am Körper runter und sorgt für mehr Fülle und Volumen“. Sie empfiehlt deshalb Fitness in der Dusche mit „Wash & go“ zum Verbrennen von Kalorien oder ein bekanntes Geschirrspülmittel. Viel beworben als „das kleine Wunder gegen Fett“. „Doch wer will schon ,Schlimm-Fast'? Da wird man doch von der Traube zur Rosine“, gab sie zu bedenken.

Erfolglos verlief bislang Oma Friedas Suche nach dem perfekten Mann. „Den findet man angeblich an jeder Ecke, aber die Erde ist rund.“ Doch die mopsfidele Oma hat die Hoffnung nicht aufgegeben und wollte am Ende des Abends noch sehen, was das Waller Nachtleben so zu bieten hat. Zum Abschluss des 90-minütigen Programms gab es noch einen Rap. „Her mit den Jungs unter 70 – Tschaka“, forderte sie und schüttelte dazu mit der Zahnprothesendose im Takt. - wb

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