60 Kinder erleben spannende Tage im Wildniscamp der StadtWaldFarm

Auf tierischer Tuchfühlung

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Die Kinder erleben die Farmtiere hautnah.

Verden - Rund 60 Kinder machen in den Sommerferien im Rahmen der städtischen Ferienspiele beim Wildniscamp der StadtWaldFarm Verden mit. In zwei Gruppen sind die Acht- bis 14-Jährigen jeweils fünf Tage lang dem Motto des Camps „Mensch-Tiere–Natur“ auf der Spur, lernen dabei die Tiere kennen und zu versorgen, spielen Spiele und beschäftigen sich mit dem Leben und Überleben in der Natur.

Kevin, Elias, Ida und Mika sind zufrieden: Mit vereinten Kräften haben sie gerade das Eselmädchen „Schneewittchen“ aus dem Stall herausgelockt, das ganz offensichtlich nicht mehr am Zügel geführt werden will. „Wir machen jetzt auch Schluss. Ich glaube, auch die anderen Esel haben für heute genug“, sagt Koordinatorin Anja Rust und die zweibeinige „Esel-Gruppe“ tritt ohne Murren den Rückzug in die Mittagpause an.

Im Camp beschäftigen sich die Kids mit den Tieren auf der Farm – Esel, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Meerschweinchen und Katzen.

„Wir achten sehr darauf, dass die Tiere nicht überfordert werden und dass es auf den Koppeln und in den Ställen nicht zu laut und quirlig zugeht“, erklärt sie und, dass den Kindern auch die individuellen Bedürfnisse der Farmtiere vermittelt würden. „Sie lernen hier beispielsweise auch, dass Zwergkaninchen entgegen landläufiger Meinung keine Kuscheltiere sind und dass sie gar nicht gerne auf den Arm genommen werden. Bei uns werden diese Tiere nur beobachtet.“ Denn natürlich liegt es beim Aufenthalt auf der StadtWaldFarm nah, dass die dort lebenden Tiere – Esel, Schafe, Ziegen, Kaninchen, Meerschweinchen und Katzen – im Fokus des Besucherinteresses stehen.

Neben dem Kontakt zu den Tieren und dem Lernen über die Tiere der StadtWaldFarm spielt außerdem der Verdener Stadtwald beim Wildniscamp eine wichtige Rolle. Das Areal hat Einiges zu bieten und eignet sich hervorragend für die Unternehmungen und Aktionen im Wildniscamp. „Im weiteren Verlauf der Woche werden wir schnitzen und Werkzeuge herstellen, mit Naturmaterialien aus dem Wald basteln und gemeinsam am Feuer kochen und essen“, berichtet die Pädagogin. Außerdem sei der Bau einer Hütte geplant, die Kinder bekämen das Tarnen und Schleichen beigebracht. Abschließend sei von morgen auf Freitag eine gemeinsame Übernachtung angesagt und bei Geschichten am Lagerfeuer oder bei der Nachtwanderung könne es durchaus auch etwas gruselig werden. nie

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