„Roter Mohn verblasst nicht“: Der Bremer Autor Wilfried Stüven sagt für Lesung im Domherrenhaus zu

Thriller, Krimi oder Liebesroman

Aus seinem Roman „Roter Mohn verblasst nicht“ liest der Bremer Autor Wilfried Stüven in Verden. Foto: klee

Verden – „Für mich ist er ein Thriller“, ordnete Wilfried Stüven seinen Roman „Roter Mohn verblasst nicht“ mal vorsichtig mit einem Lächeln ein. Die Buchhändler wüssten nämlich oft nicht, ob sie sein drittes Werk unter Krimis oder Liebesroman einsortieren sollen. Am 15. November, so berichtete Museumpädagogin Julia Nehus beim Pressetermin im Domherrenhaus, wird der Autor in Verden lesen. Dann haben alle, die sich selbst ein Bild machen wollen, die Gelegenheit dazu.

Der Bremer Autor gab gestern im Museum schon einmal seine Visitenkarte ab. Allerdings stürmte Wilfried Stüven zumindest bei der Mitarbeiterin des Verdener Museums offene Türen ein. „Wir freuen uns, dass wir ihn für eine Lesung gewinnen konnten“, betonte sie. Der Ruheständler, der in Verden angeklopft und seine Lesung angeboten hatte, hätte sicher auch an einem anderen Termin Zeit gefunden. „Der 15. 11. ist der bundesweite Vorlesetag. auch wenn es da meist darum geht, Kindern etwas vorzulesen, haben wir den Tag zum Anlass für unsere Veranstaltung genommen“, erklärte Nehus.

Für die Museumsmitarbeiterin ist Stüvens Roman jedenfalls ein Krimi. Der Umschlag des Buches, das 2017 in Bremen im Kellner Verlag erschienen ist, kündigt allerdings einen „bremisch-kretischen Beziehungsroman“ an.

Für die Buchhändler in seiner Heimatstadt ist die Frage der Zuordnung so schon einmal geklärt. „Die sortieren das Buch unter Bremen ein“, berichtet Stüven. Kreta kommt ins Spiel, weil der Krimi/Thriller/Liebesroman teilweise eben auch auf der griechischen Insel spielt. „Sie ist meine große Liebe, seit ich 1981 zum ersten Mal dort hingefahren bin“, erklärt der 66-Jährige. Und auch jetzt hat er seine nächste Reise auf die Insel schon wieder im Terminkalender stehen. Etwas Autobiografisches enthalte das Buch also auch.

Der Kellner Verlag hat die spannende Geschichte, die in den beiden Welten spielt, sogar zum Anlass genommen, eine Leserreise dorthin zu veranstalten. Immerhin läuft Stüven in dem sonst eher auf Landkarten und Bremensien spezialisierten Verlag als sein Bestseller. Im vergangenen Jahr erschien bereits die zweite Auflage von „Roter Mohn verblasst nicht“.

Und die Einordnung des Romans als Thriller ist Stüven schon deshalb die passendste, weil viele Leserzuschriften das Spannungsmoment so hervorheben würden. „Von der ersten bis zur letzten Seite“ stehe da oft, freut sich Stüven. Er habe das Buch allerdings auch so angelegt. Überaschende Wendungen und rätselhafte Entwicklungen sorgten dafür, dass das Ende wirklich nicht vorauszusehen sei, verrät der Bremer. Karten für die Lesung sind im Vorverkauf zum Preis von zehn Euro im Domherrenhaus erhältlich.   kle

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