Geschmeidige bis rasant wirkende Figuren

Schüler der Fachschule Sozialpädagogik bei „Tanz macht Schule“ dabei

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Machen mit und lernen dabei für ihre Ausbildung: Schülerinnen der BBS-Fachschule.

Verden - Das Gemeinschaftsprojekt von Tintenklecks und Tanzwerk Bremen, „Tanz macht Schule“, werden diesmal auch 20 Schüler der Fachschule Sozialpädagogik an den BBS Verden mit einem eigenen Beitrag bereichern. Sie folgen damit einer Initiative von Lehrerin Kerstin Teuber-Engelking. „Die Teilnahme ist in den Fachunterricht integriert und somit Bestandteil der Erzieherausbildung“, erklärt die Pädagogin. Für die Schüler gehe es dabei darum, zusätzlich erweiterte Fertigkeiten für den späteren Beruf zu erlangen.

Aufgeheizte Luft und Lärm bestimmen die Atmosphäre im abgetrennten Teil der Sporthalle. Schweißgeruch liegt in der Luft, was weniger an der Heizungswärme liegt. Vielmehr treibt Tanzchoreografin Miriam Röder ihre Schützlinge zu Höchstleistungen an. „Unser Beitrag – die Schüler möchten ein großes Tanz-Battle zeigen – ist noch im Entstehen. Deshalb wirkt alles noch ein wenig unkoordiniert“, findet Röder.

Von außen betrachtet könne man sich wohl noch nicht vorstellen, wie der Tanzbeitrag, der Themen wie Wettstreit, gegenseitiges Überbieten oder Gruppendynamik durch Mittel des zeitgenössischen Tanzes ausdrücken soll, wirken werde.

An diesem fünften Probetag werden zur lauten Musik aus dem tragbaren CD-Spieler ebenso beeindruckend geschmeidig wirkende Tanzsequenzen als auch rasant schnelle Figuren getanzt. Die Spannung zwischen Tempo und filigranen, sanften Bewegungen mache die Besonderheit der Tanzfiguren aus, die dem Takt der Musik folgen, so die Choreografin.

Fast wie Hochleistungssport

Dass diese Art zu tanzen, dem Hochleistungssport nahe kommt, machen die Dehnübungen vor der Probe deutlich. Die lockern nicht nur Arme und Beine auf, auch die Schulterpartien werden stark beansprucht.

Vom Engagement der Tänzer ist Röder denn auch total begeistert. Sie lobt deren Ideenreichtum hinsichtlich der Choreografie sowie den Biss, mit dem sich die Fachschüler der körperlichen Herausforderung stellen. „Unser Tanzbeitrag wird am Ende eine runde Sache sein“, ist sie schon jetzt überzeugt.

Die Lehrerin ist mit der Leistung ihrer Schüler so zufrieden, dass ein tänzerisches Engagement noch über die Teilnahme an „Tanz macht Schule“ hinausgehen soll. Sie hat bereits ein internes Seminar mit Choreografin Röder ins Auge gefasst.  

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