Jugendbenefizkonzert ein voller Erfolg

Mit Talent für die gute Sache

Eigens für das Benefizkonzert fanden sich Jugendliche zu einem Projektchor zusammen. J Foto: Haubrock-Kriedel

Verden - So gut kann Hilfe klingen. Mehr als 30 engagierte Musikerinnen und Musiker unterstützen mit ihrem Talent die Kampagne von Brot für die Welt „Musik zum Teilen“. Am Mittwochabend hatten sie zu einem Jugendbenefizkonzert in die St. Andreaskirche eingeladen. Das Publikum im fast voll besetzten Gotteshaus konnte ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm genießen, das von Klassik über Pop bis zum Jazz reichte.

„Musik ist eine Sprache, die jeder versteht. Sie ist ein Zeichen der Solidarität für Menschen auf der ganzen Welt, die Hilfe benötigen“, sagte die Initiatorin des Konzerts, Vivian Wolfgramm (15) zurBegrüßung.

Feierlich eröffnet wurde das Konzert von Justus Wahlers, Julia Schley, Finn Tümmers, Knut Mackensen und Saskia Schäfer. Das Saxophon-Quintett ließ das Allegro aus einem Konzert nach einem Thema von Antonio Vivaldi erklingen. Später hörte man das Quintett noch einmal mit dem altfranzösischen Weihnachtslied „Noel Nouvelet“. Das Violin-Duo Annabel Gropp und Vivian Wolfgramm spielten die „Sonata I“ von Arcangelo Corelli. Gemeinsam mit Thomas Grunwald-Deyda (Violine) und Justus Wahlers (Cello) brachte sie auch den „Kanon in D-Dur“ von Johann Pachelbel zu Gehör.

Einen Sprung in die Gegenwart vollführte dann Marlena Schmitz. Die begabte Sängerin wurde von Martin Gerken am Piano begleitet. Für die Songs „His Eye is on the Sparrow“ aus „Sister Act 2“ und dem Katie-Melua-Hit „I cried for you“ gab es begeisterten Applaus.

Martin Gerken zeigte später mit „Jazzpipe“, dass eine Orgel auch richtig swingen kann. Ebenfalls für jazzige Töne sorgte Jannes Müller am Piano mit „The Groover“.

Eigens für das Benefizkonzert hatte Justus Wahlers einen Projektchor zusammengestellt. Nach „Halleluja“ von Leonard Cohen und „Paradise“ von Coldplay, bildete Händels „Tochter Zion“ den schönen Abschluss des Konzertes. Die dritte Strophe sangen alle gemeinsam. Anschließend gab es einen nicht enden wollenden Applaus für die jungen Menschen, die ihr Können in den Dienst der guten Sache stellten. So wurde mit den Spenden am Ausgang auch nicht gespart. „Mehr als 600 Euro sind an diesem Abend zusammengekommen“, so Pastor Michael Speer erfreut. Das Geld ist für das Projekt „Gitarren statt Gewehre“ in der Demokratischen Republik Kongo bestimmt. 

ahk

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