Ferienpassaktion auf dem Bienenstand des Imkers Dieter Röpe / Zum Schluss leckere Honigbrötchen

Summ, summ, summ – Kinder lieben Bienen

Hatten mächtig Spaß auf dem Bienenstand von Dieter Röpe: die Kinder bei der Ferienpassaktion. - Foto: Röttjer

Verden/Kirchlinteln - „Nicht nach den Bienen schlagen, wenn sie um einen herum summen“, riet Werner Eibig den mehr als 70 Mädchen und Jungen, die in zwei Gruppen an der Ferienpassaktion auf dem Bienenstand des Imkers Dieter Röpe am Schnuckenstaller Weg teilnahmen, „denn wenn ihr sie in Ruhe fliegen lasst, stechen sie auch nicht“.

Eibig war einer von insgesamt 15 Imkern, die sich um die Kinder kümmerten. Interessiert hörten die Kids dem erfahrenen Imker zu, der ihnen viele Informationen über das Leben der Bienen im Bienenstock und über die Gerätschaften sowie über die Produkte und den Wert der Bienen gab. „Sie sind wichtige kleine Wesen in der Natur, und ohne sie wäre die Natur nicht so, wie sie ist“, so Eibig.

„Ohne die Bienen gibt es kein gesundes und nahrhaftes Essen auf dem Teller, denn dadurch, dass die emsigen Insekten von Blüte zu Blüte fliegen und sie bestäuben, sorgen sie beispielsweise dafür, dass die Obstbäume im Herbst gute Erträge bringen“, erläuterte der Imker. Weitere Pflanzen seien ebenfalls auf den Blütenbesuch durch Bienen sowie die Insekten wie Fliegen, Wespen und Schmetterlinge angewiesen, denn der Ertrag im Pflanzen-, Garten- und Obstbau werde dadurch höher.

Eingeteilt in mehreren Gruppen erklärten erfahrene Imker an den verschiedenen Stationen die wichtigen Aufgaben der Imkerei. So sahen sie die Werkzeuge des Imkers, drehten an der Honigschleuder und wagten durch Glasscheiben einen Blick in die Bienenkästen. Die Suche galt der besonders gekennzeichneten Bienenkönigin. Sehr gut war auch der Drohnenbau im Baurahmen zu beobachten. Schließlich betrachteten die Kinder Bienenkörper, Waben und Pollen durch ein Mikroskop. Auch die Imkerpfeife, der „Smoker“, wurde bewundert.

Die Imkerfrauen zeigten den Kindern, was mit Wachs alles gebastelt werden kann, beispielsweise Bienenwachskerzen. Nachdem der Wissensdurst gestillt worden war, stärkten sie sich mit leckeren Honigbrötchen. Zum Abschluss gab es für jeden Teilnehmer ein Glas Honig mit auf den Heimweg. Die Imker freuten sich über das große Interesse vieler Kinder an der Imkerei und hofften, dass diese später selbst Bienenvölker haben und damit für den notwendigen Imkernachwuchs sorgen. „Vielleicht ist von den Müttern oder Vätern aber schon jetzt jemand interessiert und möchte Imker werden. Denn Berufsimker sind selten, überwiegend wird die Imkerei neben dem eigentlichen Beruf betrieben“, so Dieter Röpe. - rö

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