Voruntersuchungen für den Neubau

Südbrücke ab Montag gesperrt

Über einem blauen Flusslauf ist eine Brücke zu sehen, darüber blauer Himmel, daneben grüne Wiesen.
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Die marode Südbrücke muss erneuert werden. Erste Bodenuntersuchungen leiten das Verfahren ein. Dann wird es aber noch Weilchen dauern, bis tatsächlich gebaut wird, denn zunächst muss der Neubau der Nordbrücke abgeschlossen werden.

Erst muss die Nordbrücke fertig sein, dann wird an der Südbrücke weiter gearbeitet. Das Teilstück am Bollwerk ist marode und soll zweispurig ausgebaut werden. Bis es richtig zur Sache geht, werden noch Jahre vergehen. Erste Schritte für das Genehmigungsverfahren werden aber schon getan.

Verden – Es wird noch dauern, doch die ersten Schritte zur Erneuerung der Südbrücke über die Aller in Verden kündigen sich an. Stephanie Weber, zuständig im Rathaus für den Bau von Verkehrseinrichtungen, informiert in einer Pressemitteilung über eine kurzfristige Sperrung gleich am Anfang des neuen Jahres.

Darin heißt es, dass für die Planung des Ersatzneubaus der Allerstrombrücke (Südbrücke) eine Baugrunduntersuchung erfolgen muss. Für die dazu erforderlichen Bohrarbeiten an den Brückenwiderlagern werde die Südbrücke deshalb vom 3. Januar bis zum 4. Januar für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Es wird eine Umleitung ausgeschildert sein, die über die Nordbrücke führen wird.

Klar ist schon jetzt, dass es dann zu einer Verdichtung des Verkehrs im Bereich des Nordertorkreisels kommen wird. Darauf sollte sich vor allem der Berufsverkehr einstellen. Für den Fuß- und Radverkehr wird es keine Einschränkungen geben. Die Südbrücke kann weiterhin genutzt werden.

Die Baugrunduntersuchungen sind grundsätzliche Voraussetzungen für die folgenden Planungen. Dabei wird untersucht, wie standfest der Untergrund ist und welche Baumaßnahmen getroffen werden müssen. Dabei geht es unter anderem um das Material, das für die Pfähle ausgewählt wird. Außerdem wird auf die Weise herausgefunden, wie tief die Pfähle eingesetzt werden müssen, damit die Standfestigkeit ausreichend sein wird.

Ab Montag bleibt die Südbrücke in Verden zwei Tage gesperrt

Denn, so wie es sich abzeichnet, wird die neue Brücke einiges mehr aushalten müssen als die alte, soll sie doch in Fortsetzung der bereits erneuerten Brücke über die alte Aller ebenfalls zweispurig ausgebaut werden. Mehr steht noch nicht fest. Zu vermuten ist jedoch, dass sie sich architektonisch an die bereits erneuerte Brücke anpassen wird.

„Das ist dann Sache der Politik“, sagt Weber. Die Verwaltung werde die Grundlagen für weitere Beratungen in den politischen Gremien vorbereiten. Die Entscheidungen über alles Weitere fällt der Stadtrat.

Dafür bleibt den Mitarbeitern im zuständigen Fachbereich viel Zeit. Denn der Neubau steht im Zusammenhang mit dem Neubau der Nordbrücke. Erst, wenn die fertig ist, kann die Brücke in der Süderstadt ersetzt werden. Mit dem Ende der Bauarbeiten wird für das Jahr 2025 gerechnet. Bis dahin soll das Genehmigungsverfahren für die nächste Brückenerneuerung jedoch abgeschlossen sein.

Für die jetzt anstehenden Voruntersuchungen hat die Verwaltung eine Brückensperrung von zwei Tagen angesetzt, räumt aber ein, dass die beauftragte Firma ihre schweren Geräte schon nach einem Tag wieder abbauen könnte. „Das werden wir dann sehen“, sagt Stephanie Weber.

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