Ortsrat kümmert sich um Bepflanzung

In Dauelsen: Streuobstwiese als künftiges Naturparadies

Bänke laden im neuen Paradies zum Verweilen ein. Karin Hanschmann, Bärbel Rater und Sabine Patzer-Janssen haben schon mal Platz genommen (v.l.).
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Bänke laden im neuen Paradies zum Verweilen ein. Karin Hanschmann, Bärbel Rater und Sabine Patzer-Janssen haben schon mal Platz genommen (v.l.).

Bäume wollen auf der Streuobstwiese in Dauelsen nicht gedeihen. Der Boden und dessen Beschaffenheit eignet sich nicht. Nun wird alles anders. Hecken, hohes Gras, alles soll wachsen, wie es will. Und wenn ein Baum umfällt, dann bleibt er liegen - und wird zum Insektenhotel.

Verden - Dauelsen – Dichtes, hohes Gras, dazu Schlehen, es wächst und gedeiht auf der ehemaligen Streuobstwiese in Dauelsen. Und wenn Bäume fallen, dann bleiben sie liegen, bieten Kleintieren und Insekten Unterschlupf. Es soll, so der Wunsch der Ortschaft, ein kleines Naturparadies werden. Wer eine kleine Tour machen möchte, der ist an der Halsestraße richtig, kann dort einmal bequem um das Rückhaltebecken seine Runde drehen. Der Weg ist frisch planiert.

Verden-Dauelsen: Sanierung des Regenrückhaltebeckens

Nach der Sanierung des Regenrückhaltebeckens an der Halse hatte der Rundweg samt den Zugängen durch die schweren Fahrzeuge erheblich gelitten. Zudem war der Untergrund durch die großen Schottersteine alles andere als barrierefrei. „Es war uns im Ortsrat ein großes Anliegen, den Weg nach Beendigung der Arbeiten barrierefrei zu gestalten“, erklärt die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Karin Hanschmann. Das ist nun geschehen und beim Ortstermin zeigte sich der Behindertenbeauftragte der Stadt Verden, Lars Schmidtke, durchaus zufrieden. „Der Weg muss nicht nur für Rollstuhlfahrer zugänglich sein, auch Menschen, die einen Rollator benutzen, am Stock gehen oder einen Kinderwagen schieben müssen den Weg problemlos begehen können. Das ist hier der Fall. Durch die wassergebundene Decke wird der Boden mit der Zeit sogar noch fester“, so Schmidtke. Ortsbürgermeisterin Sabine Patzer-Janssen dankte Schmidtke für die Zusammenarbeit.

Wege sind eben und auch mit Gehilfen und Rollstuhl passierbar

Alles anders soll es auf der Streuobstwiese an der Achimmer Straße werden. Aufgrund des kargen Bodens wurde das Konzept der Streuobstwiese noch einmal überarbeitet. Seit der ersten Baumpflanzung seien zunächst immer wieder Obstbäume nachgepflanzt worden. Doch auf dem „Podsol“, einem mageren und sauren Boden, der sich in einem Strang von der Achimer Straße durch die Marsch bis zur Düne/Osterfeuer Platz zieht, wollten die Bäume nicht gedeihen. Nach Rücksprache mit dem städtischen Umweltbeauftragten Bernd Kiefer hat der Ortsrat Dauelsen-Eissel daher beschlossen, auf die Fläche, passend zum Boden, eine Hecke zu pflanzen.

Statt Streuobstwiese ein Naturparadies

Anfang diesen Jahres wurden 200 Pflanzen, darunter Schlehen, eingesetzt. Um Lebensraum für Kleintiere und Insekten zu schaffen, bleiben umgefallene und tote Bäume liegen, das Gras wird höchstens ein- bis zweimal im Jahr gemäht. Für Nachpflanzungen werden nur für den karstigen Boden geeignete Bäume und Sträucher gewählt. Zwei aus heimischen Hölzern gefertigte Bänke laden zum Verweilen in dem kleinen Naturparadies ein. Auch ein Bienenvolk eines Dauelseners hat auf dem Areal Platz gefunden. „So ist ein Ruheraum für Mensch und Tier entstanden, von den Anwohnern haben wir bereits viel positives Feedback bekommen“, freut sich Ortsbürgermeisterin Sabine Patzer-Janssen.  

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