Straße am Eingang wird abgetrennt / Behindertenbeauftragter mahnt an

Mehr Sicherheit für Bewohner am Oderplatz

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Vom Eingang direkt auf die Straße. Der riskante Bereich soll vom motorisierten Verkehr abgetrennt werden.

Verden - So richtig glücklich war die Lösung nicht, die Lebenshilfe Rotenburg-Verden und Kreisbau für ihr Bauprojekt am Oderplatz gefunden hatten. Die Eingänge münden quasi direkt in den Straßenraum, hatte Rolf Pieper, der Behindertenbeauftragte der Stadt Verden, schon vor einem Jahr moniert: „Das ist nicht nur für Menschen mit einer Behinderung ein erhebliches Risiko.“ Jetzt ist die Lösung aber in trockenen Tüchern und die Umsetzung folgt in ein paar Wochen.

Die Lage des Gebäudes in dem Wohngebiet, direkt wo Rheinstraße und Oderplatz aufeinander stoßen, macht die Planung nicht ganz einfach. Für einen ausreichend breiten Fußweg zwischen Haus und Straße ist zu wenig Platz. Das war vor einem Jahr schnell deutlich geworden, als Pieper Vertreter der Stadt, der Lebenshilfe und der Kreisbau zum Ortstermin geladen hatte. Die Eigentümergemeinschaft, so erklärte Olaf Heitkamp, Geschäftsführer der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, ist auch ein Grund dafür, dass der Plan zur Lösung nicht schon lange umgesetzt ist. Die Kreisbau besitze fünf Wohnungen in dem Gebäude und die Lebenshilfe sieben. Da seien Abstimmungen nötig und eine Sitzung mit einem förmlichen Beschluss.

Das Angebot der Baufirma für die Umsetzung des Vorhabens liegt bei Heitkamp bereits seit Februar auf dem Schreibtisch. Besagten Beschluss konnten die Eigentümer dann aber erst am Freitag fassen. Sicherer soll die Ecke vor allem durch Poller im Straßenpflaster werden. Auch zwei Bäume, so berichtete Heitkamp, sollen dort eingesetzt werden, um die Abgrenzung des Fußgängerbereichs deutlich zu machen.

Dieser Eingriff in den Straßenraum erwies sich wegen der Besitzverhältnisse dann gar nicht als schwierig. „Ein Teil des Platzes gehört sowieso zum Grundstück des Gebäudes“, erklärte Heitkamp. Das habe damit zu tun, dass der Giebel so hoch ist. In sechs bis acht Wochen werde die Baufirma loslegen, versprach der Kreisbau-Geschäftsführer.

kle

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