Stinkender Start ins neue Jahr beim Trinkwasserverband

Ein großer Haufen Mist

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Mit einem großen Haufen Mist haben Unbekannte den Zugang zum Trinkwasserverband versperrt.

Verden - Alles andere als freundlich gemeint war sicherlich der Neujahrsgruß, den der Trinkwasserverband Verden gestern am ersten Arbeitstag im neuen Jahr vor der Tür liegen hatte: Ein großer Haufen Mist. Die müffelnde Ladung war am verlängerten Wochenende von Unbekannten vor dem Haupteingang des Verbandes in der Weserstraße abgekippt worden und lag dort spätestens seit Sonntagmittag.

Hinsichtlich der Gründe kann man nur spekulieren. Eine Erklärung oder ein „Bekennerschreiben“ für die ruchlose, aber nicht geruchlose Tat gibt es nicht.

„Wir können uns das nicht erklären und niemandem zuordnen“, sagte Geschäftsführer Stefan Hamann gestern auf Nachfrage. Man habe derzeit mit niemandem Streit. Dass jemand so eine Wut habe, wundere ihn sehr. Der Mist sei weggeräumt worden und damit das Thema für ihn erledigt.

Die Frage bleibt aber, ob es einem verärgerten Kunden des Verbandes stinkt oder ob der Misthaufen im Zusammenhang mit dem umstrittenen Antrag auf die weitere Trinkwasserförderung im Wasserwerk Panzenberg steht. Das Trockenfallen der Halse und die Umstände bis zur Antragstellung haben viele Leute verärgert. Das wurde bei den diversen öffentlichen Veranstaltungen deutlich. Die Verbandsführung jedenfalls hat sich nicht viele Freunde gemacht. Auch später, als der Landkreis als Genehmigungsbehörde im Zusammenwirken mit dem Umweltministerium in Hannover die Notbremse zog und den Antrag für nicht genehmigungsfähig befand, gab es kritische Stimmen.

Oder haben unzufriedene Mitarbeiter ihrem Ärger Luft gemacht?

wb

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