Standaufstellung auf Probe

Freitags-Wochenmarkt am Dom: Verlagerung in die Fußgängerzone

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Der Markt in der Domstraße ist nicht attraktiv. Nun wird getestet, ob eine Verlagerung in die Fußgängerzone wieder mehr Kundschaft anlockt. 

Verden - Der Freitags-Wochenmarkt hat mit rückgängigen Besucherzahlen, starken Fallwinden rund um dem Dom sowie der „abgehängten“ Lage der Stände in der Domstraße zu kämpfen. Immer wieder war auch die Verlagerung des Marktes im Gespräch. „In zwei Workshops hat nun die „Arbeitsgruppe Wochenmarkt“ einen Vorschlag für eine Standortverlagerung in die südliche Fußgängerzone erarbeitet, der im April getestet werden soll“, so Fachbereichsleiter Rüdiger Nordorp.

Um zu einer Situationsverbesserung des Freitags-Wochenmarktes zu gelangen, hat die Stadt Verden eine „Arbeitsgruppe Wochenmarkt“ ins Leben gerufen. Mit am Tisch sitzen mehrere Wochenmarkthändler, Vertretungen des Kaufmännischen Vereins, der Ratsfraktionen, der Kunden und der Stadtverwaltung. Zur Vorbereitung und neutralen Moderation der Arbeitsgruppentreffen wurde die CIMA Beratung + Management GmbH aus Lübeck hinzugezogen.

Die CIMA führte in Vorbereitung auf das erste Treffen der Arbeitsgruppe eine Befragung der Marktkaufleute durch. Einigkeit bestand im Ergebnis der ersten Arbeitsgruppe darin, dass die Domstraße ungeeignet für einen Wochenmarkt sei, der Domvorplatz/Lugenstein aber als Standort möglichst erhalten bleiben solle. Vorrangig wurde daher der Bereich südliche Fußgängerzone (FGZ) als Alternativstandort für die Domstraße geprüft, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

In einem zweiten Treffen der Arbeitsgruppe Anfang März konnte auf Basis einer Planskizze der CIMA ein Vorschlag für eine neue Standaufstellung im Bereich Domvorplatz/Lugenstein und die südliche Fußgängerzone erarbeitet werden. Dabei mussten viele Aspekte, wie zum Beispiel die Maße der einzelnen Stände, die Notwendigkeit von Schattenstandplätzen sowie das Freihalten der Flächen für Außengastronomie, Ladeneingänge und für Rettungswege berücksichtigt werden.

Am Montag, 16. April, ab 11 Uhr, soll nun die Probe-Aufstellung durch möglichst viele Stände des Freitags-Wochenmarktes durchgeführt werden. Ware wird dabei nicht ausgelegt. „Ziel ist es, die Machbarkeit zu testen sowie Vorschläge zur Verbesserung zu sammeln“, so Nodorp.

Auch die Sichtweisen der anliegenden Gewerbetreibenden und anwesender Passanten sollen vor Ort zusätzlich eingeholt und anschließend ausgewertet werden, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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