Fast 90 000 Lose im vergangenen Jahr verkauft / „Ärger“ mit dem Finanzamt / Lotterie belebt die Stadt

Stadttombola auf gesunden Beinen

Friedrich Mahnken, Harald Nienaber und Hans-Georg Schulz.

Verden – „Wir sind rundum zufrieden.“ Mit diesen Worten startete der Vorsitzende des Vereins Stadttombola, Harald Nienaber, die Jahreshauptversammlung im Hotel Höltje. Annähernd 90 000 Lose seien im Jahre 2018 verkauft worden. Drei Autos seien verlost worden. Wäre die Witterung während des Aktionszeitraums noch besser, also nicht ganz so warm, gewesen, hätte er vermutlich noch bessere Zahlen präsentiert, sagte Nienaber.

Einen Wermutstropfen hatte das Finanzamt für den gemeinnützigen Verein parat. Die Lotteriesteuer für die Jahre 2015 und 2016 war einfach eingezogen worden, was den Verein ein Vierteljahr lang in die Handlungsunfähigkeit versetzt habe, so der Vorsitzende. Ärgerlich auch deshalb, weil einige Vereine und Institutionen eine lange Zeit auf die Ausschüttung hätten warten müssen. Erst nach rechtlicher Prüfung sei das Geld von der Finanzbehörde zurückgezahlt worden. Das niedersächsische Lotteriesteuergesetz sorge dafür, kritisierte Nienaber, dass die Hürden ständig höher gesetzt würden.

In diesem Jahr würden nur zwei Autos verlost. Dennoch hoffe der Verein auf einen ähnlich guten Losumsatz wie im vergangenen Jahr, sagte die Organisatorin der Tombola, Claudia Bergmann. Die bisherigen Verkaufszahlen scheinen diese Hoffnung zu bestätigen. Positiv dazu beigetragen habe unter anderen der jüngste verkaufsoffene Sonntag. „So ist festzuhalten, dass die Tombola die Stadt belebt“, resümierte Harald Nienaber, der während der Jahresversammlung Claudia Bergmann ganz besonders lobte. „Die Arbeit, die sie macht, lohnt sich und wird jedes Jahr besser“, freute sich der Vorsitzende. Die Stadttombola stehe in jedem Fall auf gesunden Beinen.

Ein dickes Dankeschön gab es ferner für die beiden Rechnungsprüfer des Vereins, Friedrich Mahnken (Ehrenvorsitzender des Kaufmännischen Vereins) und Hans-Georg Schulz. Sie sind quasi Männer der ersten Stunde und verfügen über einen großen Erfahrungsschatz in Sachen Stadttomobla und Lotterieabwicklung. Das sei auch bei den Vorgängern der Stadttombola so gewesen. Nunmehr würden Nachwuchskräfte für die ehrenamtlichen Funktionen gesucht.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes stand die Neuwahl des Kassenwartes auf der Tagesordnung. Wie zu erwarten, wurde André Sparfeld von der Versammlung einstimmig wiedergewählt. Mit einem gemütlichen Beisammensein beendete der Verein Stadttombola den Reigen den Besprechungspunkte.    koy

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