Verdener Planungsbüro Palladio baut an der Reeperbahn

Stadtnah und mit Allerblick

Das Gelände an der Reeperbahn wurde schon vor Wochen geräumt. Fotos: wienken

Verden - Von Markus Wienken. Nur ein Katzensprung in die Innenstadt, den Fluss direkt im Blick und drumherum alles hochmodern, so lässt es sich leben. „Neues urbanes Wohnen am Verdener Allerpark“ heißt das Projekt, in dessen Rahmen vier Häuser an der Reeperbahn 8 bis 14 entstehen. Ausführender Planer ist Architekt Markus Tödter und sein Büro Palladio. „Eine schöne Aufgabe, aber auch eine Herausforderung“, so Tödter in einem Gespräch mit unserer Zeitung.

Wer an der Reeperbahn steht, mit dem Rücken zur Aller, der blickt derzeit auf ein komplett geräumtes Grundstück und die angrenzende mächtige Stadtmauer. Das soll sich möglichst schnell ändern. Ist der Bauantrag bei der Stadt Verden durch, will Tödter umgehend mit den Arbeiten loslegen. Den Baugrund würde er liebend gerne noch in diesem Jahr vorbereiten. „Dann könnten wir im Frühjahr Vollgas geben“, so der Architekt.

Auf einen Keller verzichtet der Bauherr, vielmehr sollen Betonpfähle in die Erde getrieben werden, damit die Häuser sicher stehen. Die Pfahlgründung ist auch dem sensiblen Umfeld geschuldet. Die historische und denkmalgeschützte Stadtmauer soll vor unnötigen Erschütterungen und Erdbewegungen bewahrt werden.

Das Bauvorhaben ist geteilt. Begonnen wird zeitgleich mit zwei Häusern, Bauzeit circa eineinhalb bis zwei Jahre. Danach folgen die beiden weiteren Gebäude. Getrennt werden die jeweiligen Paare durch den St. Johannisweg. Er führt aus der Stadt durch eine neue Maueröffnung in Richtung Allerpark. „Für die Bewohner eine optimale Anbindung“, weiß Tödter.

Geplant sind 23 großzügige und moderne Eigentumswohnungen in gehobener Ausstattung mit Wohnflächen von circa 75 bis 125 Quadratmetern, aufgeteilt in zwei bis dreieinhalb Zimmer. „Es sind helle, lichtdurchflutete Räume, dazu gehören großzügige Balkone und Sonnenterrassen“, wirbt der Architekt. Fahrstuhl, barrierearme Bauweise mit hohem energetischen Standard sowie Parkplätze auf den jeweiligen Grundstücken, liest sich die weitere Visitenkarte der Häuser.

Tödter, dessen Büro einen Steinwurf vom Baugrundstück entfernt liegt, ist davon überzeugt, dass sich Erscheinung und Bauweise der vier Gebäude optimal in das Bild der Altstadtkulisse einfügen. „Darauf haben wir im Vorfeld der Planung besonderen Wert gelegt“, betont er.

Doch wer wird an der Reeperbahn 8 bis 14 einziehen? „Erste Interessenten gibt es bereits“, sagt Tödter. „Durch die einzigartige Lage eignen sich die Wohnungen sicherlich ideal für Senioren. Hier liegt alles um die Ecke. Geschäfte, Cafés sowie Freizeit- und Verwaltungszentren, die Altstadt und natürlich der Park“, beschreibt der Planer. Aber auch die Jüngeren dürften den Charme des urbanen Umfeldes und das Angebot zu schätzen wissen.

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