Stadtbibliothek mit dem Online-Programm Rosetta Stone auf ganz neuen Wegen

Welche Sprache darf‘s sein?

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Zeigten sich begeistert vom Online-Sprachkurs: Katrin Koball, stellvertretende Bibliotheksleiterin, Lutz Brockmann und Stefan Kaplon (v.l.).

Verden - Am PC zu Hause mit Headset und Interaktion oder mobil unterwegs per App – so lernt man heute Sprachen, wenn man Kunde der Stadtbibliothek Verden ist. Viel Geld kostet das nicht, denn mit 20 Euro pro Jahr beziehungsweise fünf Euro für Menschen ohne Einkommen, kann jeder den Zugang zum amerikanischen Online-Sprachkurs Rosetta Stone nutzen.

Ein interessantes Angebot für Flüchtlinge, die schnell Deutsch lernen wollen. Sie können unterstützend mit dem Online-Sprachkurs üben. Unter 30 Sprachen können Lernwillige wählen, sich einen von drei Schwierigkeitsgraden aussuchen und schon geht es los. Bilder stellen das gesuchte Wort dar, mit dem richtigen Zuordnen gibt es schnell Erfolgserlebnisse und die gesprochene Übersetzung hilft bei der korrekten Aussprache.

Zwei Monate hat es von der Idee bis zur Umsetzung gedauert. Etliche IT-Probleme mussten gelöst und rund 4500 Euro investiert werden – dann stellte sich schnell heraus, dass dieses Lernprogramm viel mehr zu bieten hat, als ursprünglich erwartet worden war. Stadtbibliotheksleiter Stefan Kaplon: „Das ist nicht irgendein Online-Sprachkurs, sondern ein Programm mit 25 Jahren Erfahrung und mit Zertifizierung.“ Er sieht nicht nur Flüchtlinge vor dem Bildschirm oder dem Smartphone sitzen, sondern Schüler, die Unterstützung brauchen, Berufstätige, die ihre Sprachkenntnisse auffrischen müssen oder Auslandsreisende, die sich für sie relevante Vokabeln einprägen wollen.

Rosetta Stone ist einfach zu bedienen und für jeden Stadtbibliothekskunden schon jetzt nutzbar. Ein weiterer Vorteil: Geübt werden kann zu jeder Zeit, man muss nicht mehr warten, bis zum Beispiel ein Kurs beginnt. Kaplon: „Und das Ganze ist unabhängig vom Grad des Bildungsstands.“ Was ihm besonders gut gefällt: Unter den Bildern des Sprachkurses ist jede ethnische Gruppe vertreten.

Für das Engagement der Stadtbibliothek mit seinem Förderverein wollte sich Bürgermeister Lutz Brockmann gerne bedanken und schaute sich das Sprachlernprogramm Rosetta Stone an. Ganz begeistert von den vielen Möglichkeiten, muss er sich jetzt nur noch für eine Sprache entscheiden.

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