Von Spørs und Langbeinern

„Wie Pilou ein Held wurde“: Ex-Verdenerin Claudia Rippe stellt ihr Buch vor

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Claudia Rippe liest aus ihrem Kinderbuch. Paolo Artisi wird Musik machen. 

Verden - „Über unseren Dächern leben Wesen.“ Dieses Geheimnis verrät Claudia Rippe allen fünfjährigen Kindern, die es wissen wollen. Der einzige, der diese Spørs gesehen hat, und von ihnen berichten kann, ist Pilou. Und deshalb ist es auch richtig, dass die ehemalige Verdenerin ein Buch darüber geschrieben hat: „Wie Pilou ein Held wurde“. Ab Freitag stellt sie das illustrierte Druckwerk an drei Vormittagen in der Buchhandlung Vielseitig vor.

Die ehemalige Wallgymnasiastin Claudia Rippe lebt heute als Schauspielerin in Berlin. Ihre Geschichte über die Spørs, so berichtet sie, hat sie sich ausgedacht, als sich die Geburt ihres Neffen Jannis angekündigt hatte. „In großer Vorfreude auf meinen Neffen“, schreibt sie denn auch in der Widmung.

Die Geschichte über Pilou und die geheimnisvollen, winzigen Wesen über den Dächern kann aber auch jedes andere Kind erfahren. Am Donnerstag, Freitag und Sonnabend, 20. bis 22. Juli, jeweils um 11 Uhr in der Verdener Buchhandlung. Blättern in dem gedruckten Heftchen, schwelgen in den kindgerechten Illustrationen von Fabian Baecker und die Lesung der Autorin hat sie ausdrücklich auch für ihr junges Publikum gedacht. Natürlich hat sie auch nichts gegen Begleitungen, die älter als fünf Jahre sind. Damit das Ganze die Atmosphäre erhält, die die Autorin sich wünscht, wird Paolo Artisi auf der Gitarre Musik dazu machen. Der Eintritt ist übrigens frei.

Was die Entdeckung ihrer Hauptfigur Pilou betrifft, erzählt die ehemalige Verdenerin die Geschichte aus dessen Perspektive. Mit ihm tauchen die Kinder in die geheime Welt der Spørs ein, fliegen mit ihm auf einer Taube in die Schule und lernen mit ihm, was ein Spør so lernen muss.

„Sei vorsichtig, dass dich die Langbeiner nicht sehen“

Eine der wichtigsten Ratschläge in der Geschichte scheint die Warnung zu sein: „Sei vorsichtig, dass dich die Langbeiner nicht sehen.“ Und weil die Spørs das immer beachten, ist es auch kein Wunder, dass noch kein Kind im jungen Publikum der Geschichte eines dieser geheimnisvollen Wesen gesehen hat.

Ausgererechnet Pilou hat dann aber doch eine sehr direkte Begegnung mit einem dieser Langbeiner und erlebt ein spannendes Abenteuer. Nur schade, dass seine Mutter genauso reagiert, wie viele Eltern der Kinder im Publikum. Wenn sie mal etwas ganz Spannendes ausprobiert haben, ist den Eltern das nicht so wichtig. Stattdessen denken sie an die Sorgen, die sie sich gemacht haben und die Freude über die heile Rückkehr der Abenteurer.

Das für sein kleines Publikum ebenso spannende und wohl direkt verständliche Heft hat bereits seine zweite Auflage erlebt. Claudia Rippe hat es selbst verlegt und in Verden drucken lassen. Sie bietet es für zwölf Euro an. Wer sich für „Wie Pilou ein Held wurde“ interessiert und es nicht zu den Lesungen im Buchladen schafft, kann sie per E-Mail an claudia_rippe@web.de erreichen.

 kle

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