Sportplakette des Bundespräsidenten für SV Döhlbergen-Rieda

Hohe Auszeichnung und viel Lob für Schützen

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Hohe Auszeichnung: Der erste Vorsitzende Erwin Glatthor und Jugendbetreuerin Jutta Glatthor nahmen in Hannover die Sportplakette des Bundespräsidenten aus den Händen des Niedersächsischen Finanzministers Peter-Jürgen Schneider (r.) entgegen.

Döhlbergeb-Rieda - Es ist eine Erfolgsgeschichte: 28 Männer aus den Orten Döhlbergen und Rieda haben am 1. November 1911 den Schützenverein Döhlbergen-Rieda gegründet. Bis heute wird von den Ehrenamtlichen beider Ortschaften allerbeste Arbeit geleistet. Das wurde ihnen von hoher Stelle bestätigt: Aus den Händen des Niedersächsischen Finanzministers Peter-Jürgen Schneider erhielt der Vorstand die Sportplakette des Bundespräsidenten. In seiner Laudatio anlässlich des Festaktes im Gästehaus der niedersächsischen Landesregierung in Hannover machte Schneider deutlich: „Der Verein ist für die Zukunft gut aufgestellt.“

Schon ein paar Jahre zurück liegen die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des Vereins. Weit über die Kreis- und Landesgrenzen hätten Aktive und Ehrenamtliche die beiden Ortschaften bekannt gemacht. Eine besonderer Schwerpunkt habe dabei bis heute auf der Jugendarbeit gelegen, hieß es.

Stolz übernahm der erste Vorsitzende Erwin Glatthor in Begleitung der Jugendbetreuerin Jutta Glatthor aus den Händen des Finanzministers die Sportplakette des Bundespräsidenten entgegen. Es war nicht nur für den Verein, sondern auch für Glatthor selbst ein besonderer Moment, steht er doch bei „seinem Verein“ seit 25 Jahren als erster Vorsitzender an der Spitze. Damit habe er maßgeblich an der traditionellen, sportlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Weiterentwicklung des SV mitgewirkt und diesen durch seine persönliche Note geprägt. Insgesamt mache diese hohe Auszeichnung allen Mitgliedern und dem Schützenwesen deutlich, dass mit der Mischung aus Tradition, Breiten- und Leistungssport der richtige Weg zum Erhalt eingeschlagen worden sei. „Ein oftmals steiniger Weg, der nur mit großem ehrenamtlichen Einsatz gegangen werden kann, aber zur Belohnung ein einzigartiges Wir-Gefühl verbreitet und immer neue Ziele offenbart“, formulierte der Vorstand in einer Pressemitteilung.

Nach den Wirren zweier Weltkriege ist das Vereinsleben beim SV erst ab 1950 wieder in geordneten Bahnen verlaufen. Mit dem Beitritt des SV Döhlbergen-Rieda zum Schützenbund 1975 und zum Deutschen Sportbund 1984 stellten sich wenig später die ersten sportlichen Erfolge bei Landesverbands- und Deutschen Meisterschaften ein.

Eine feste Größe sind die Aktiven des SV bei den schießsportlichen Wettbewerben des Kreisschützenverbandes mit unzähligen Siegen bei Kreismeisterschaften und Rundenwettkämpfen. Zahlreiche Kreisrekorde werden von den Sportschützen aus Döhlbergen-Rieda gehalten. Der Verein bietet seinen rund 150 Mitgliedern ein vielfältiges Angebot an schießsportlichen Möglichkeiten – angefangen bei den Jüngsten mit dem Lichtpunktgewehr bis hin zu den Senioren beim Auflageschießen.

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