Eine Woche Bewegung

BBS Verden: Sportlich ins neue Schuljahr

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Barfuß im Sand und deshalb immer im Freien: Beachvolleyball hat seine Ursprünge an sonnigen Stränden und ist heute olympisch.

Verden - Von Erika Wennhold. Eine Schule gibt sich sportlich. Noch bis Freitag bestimmen Jogginghosen, Shorts, bunte Trikots, Turnschuhe und schweißtreibende Sportarten das Bild auf dem Gelände der Berufsbildenden Schulen in Dauelsen.

Wohl nicht ganz 3.000 Schüler, aber doch die meisten der Schulklassen, vom Gymnasium bis zur Berufsschule, haben sich für die Sportwoche beworben und halten sich in diesen Tagen auf den Sportplätzen im Freien oder in den beiden Turnhallen auf, um sich körperlich auszutoben.

Sportlehrerin Sandra Kocem macht auch mit. Beim Toso-X, dem früheren Taebo, einem Work-out mit Elementen vom Kickboxen, hält sie zwar gut mit, die körperliche Anstrengung ist ihr wie den jungen Männern und Frauen hinter dem „Vorturner“ aber bald anzusehen.

Schnelle Musik bestimmt den Rhythmus, das einstündige Training wird beim ersten Mal kaum einzuhalten sein. In der Halle nebenan geht es gemächlicher zu. Hier wird Badminton gespielt. Manchmal sieht es eher wie Federball aus. Doch das Niveau spielt weder hier noch auf den Sportplätzen draußen eine Rolle.

Toso-X hört sich exotisch an, ist in Sportclubs aber ein gängiges Angebot: Kickboxelemente und laute Musik zum Auspowern.

Sandra Kocem: „Die Bewegung ist wichtig und die Anregung, privat weiter sportlich aktiv zu bleiben und die eine oder andere Sportart in den Vereinen zu nutzen.“ Dass die Sportwoche zum ersten Mal zu Beginn des Schuljahres stattfindet, ist nicht nur wegen des sonnigen Wetters eine gute Entscheidung. Kocem: „Bei einer lockeren Veranstaltung wie dieser lernen sich die neuen Schüler schneller kennen, und die in den Sprachförderklassen legen vielleicht eher ihre Scheu ab, Deutsch zu sprechen. Das geht beim Sport ganz schnell.“

Absolute Renner bei der Anmeldung waren die Sportarten Beachvolleyball, Fußball und Bubble-Soccer. Angeboten wird aber noch viel mehr. Zum Beispiel Völkerball, Spiel ohne Grenzen, Lauftreff, Zumba, Wing Tsun, Kletterwand oder das Geschicklichkeitsspiel Kubb. Für jeden ist etwas dabei, auch für die Schüler der Kooperation mit den Behindertenwerkstätten.

20 Sportlehrer haben die Woche vorbereitet und zerreißen sich in diesen Tagen zwischen Aufsicht und Unterricht. Unterstützt werden sie von den Vereinen und Fitness-Centern, die mit ihren Angeboten noch bis Freitag jeden Tag, von 8 bis 13 Uhr vor Ort sind.

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