Spitzenwert im Verwell am 4. Juli: Konstante Besucherzahlen / Kaum Unfälle

Rekord mit 2800 Gästen

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Arne Lindhorst an einem seiner Arbeitsplätze. Der stellvertretende Betriebsleiter im Verwell hat auch viel im Büro zu tun.

Verden - Die Temperatur ist wieder gestiegen, die Sonne lacht vom Himmel. Der Parkplatz vor dem Verwell ist gut gefüllt. Die Betriebsleitung gibt Auskunft und zieht Bilanz zum bisherigen Verlauf des Sommers im Freibad.

In den Sommermonaten finden im Durchschnitt 1000 zahlende Besucher täglich den Weg ins Verdener Erlebnisbad. Im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich ähnliche Zahlen. Signifikante Veränderungen seien nicht auszumachen, sagt der stellvertretende Betriebsleiter Arne Lindhorst.

Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: Am 4. Juli habe man 2800 Badegäste gezählt. „Der Rekordwert für dieses Jahr“, erzählt Lindhorst. Das Bad sei groß genug, um auch diese Menge zu verkraften. Die Menschen würden sich auf den großen Liegewiesen verlieren, erklärt der Verwell-Mitarbeiter.

Zur Attraktivität des Bades sagt Lindhorst sichtlich stolz: „Wir haben zwei Springer hier, die kommen nur wegen dem Turm aus Lüneburg zu uns.“ Und neben dem Sprungbereich hat das Freibad noch einiges mehr zu bieten. Insgesamt stehen vier Schwimmbecken und zwei Rutschen zur Auswahl.

Positiv sei noch zu erwähnen, dass es bis jetzt keine schweren Unfälle im Schwimmbad gegeben hat. „Allenfalls Platzwunden oder Wespenstiche“, gibt er Entwarnung.

Der geprüfte Meister für Bäderbetriebe übt neben dem Aufsichtsdienst am Becken vielfältige Tätigkeiten aus. „Ich bin wechselseitig am Wasser oder im Büro“, erzählt er. Viele Menschen hätten ein falsches Bild vom Beruf eines „Bademeisters“, selbst die Bezeichnung sei ja schon veraltet. Zu Lindhorsts Aufgaben gehört ebenso, die Schichtplänen für das Personal zu erstellen, Kurse zu leiten, die Schwimmbadtechnik zu betreuen und die Ausbildung von Mitarbeitern. Interessierte, sportlich aktive Menschen können sich übrigens jederzeit beim Verwell für eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe bewerben. „Wir stellen jedes Jahr mindestens einen neuen Auszubildenden ein.“

sb

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