Das „Rodizio im alten Postamt“ hat eröffnet

Auf der Speisenkarte spielt Fleisch die Hauptrolle

Hüseyin Tavan freut sich, dass er sein Restaurant „Rodizio im alten Postamt“ endlich eröffnen kann. - Foto: Niemann

Verden - Um mehrere Monate hat sich die Eröffnung verzögert, doch jetzt ist es endlich soweit: Das „Rodizio im alten Postamt“ hat eröffnet. „Aber das geschieht ohne großen Wirbel“, so Geschäftsführer Hüseyin Tavan gestern kurz vor dem offiziellen Start. Die Überraschungen beim Umbau, die viel Zeit, einige schlaflose Nächte und Geld gekostet haben, sind vergessen. „Ich bin wirklich ganz entspannt“, schmunzelt Tavan. Alles sei gut vorbereitet.

Mit viel Liebe zum Detail hat Tavan aus dem ehemaligen Verdener Postamt ein Restaurant mit einer besonderen Note gemacht. Die Tische sind perfekt eingedeckt und drumherum herrscht eine Atmosphäre, die zu einer Reise in die Welt der Gauchos einlädt. Rustikal ist sie, aber auch sehr gemütlich und richtig fein. Eine besondere Schau sind die vier Meter hohen Decken, wie auch die von der freischaffenden Künstlerin Katharina von Essen gestalteten Wandmalereien. Auch der inmitten des Gastraums integrierte Wasserfelsen ist ein prächtiger Hingucker.

„Dieser Umbau war ein gewaltiger Brocken, aber jetzt geht es endlich los und ich bin optimistisch, dass sich meine Erwartungen erfüllen“, so der geschäftsführende Inhaber. Die Frage, wie viel Euro er in das Projekt gesteckt hat, kontert Tavan mit einem Auweia und einem verschmitzten Lächeln, spricht von dann fünf Nullen hinter der Eins.

Aus gastronomischer Sicht will er es die nächsten Tage zunächst einmal langsam angehen lassen. Die Mitarbeiter müssten sich schließlich erst einarbeiten und die Abläufe kennenlernen. Damit im Restaurant alles reibungslos funktioniert, hat Tavan 40 Mitarbeiter kalkuliert. Das Gros ist bereits eingestellt, aber er sucht noch weitere, die sich um die Gäste kümmern. Rund 150 Sitzplätze hat das Restaurant und in der warmen Jahreszeit wird es einen Sommergarten mit 40 Plätzen geben.

Die Hauptrolle auf der Speisenkarte spielt Fleisch. „Die Gäste können immer sehen, was sie später auf den Teller bekommen“, erklärt Tavan das gastronomische Konzept. Denn ganz wie der Name Rodizio – das sich Drehende – besagt, wird das Fleisch am Drehspieß über einer offenen Flamme gegart und direkt vom Spieß mit brasilianischem Flair den Gästen am Tisch serviert. Weitere Hauptakteure auf der Speisekarte sind verschiedene Fisch- und À-la-Carte-Gerichte, vom Lachsfilet über Riesengarnelen und Sardellen bis zum Lammrückenfilet.

Außerdem können die Gäste vegetarische Gerichte, Salate und Gemüse vom Buffet sowie spezielle Angebote für Kinder ordern. Auch Spezialitätenwochen plant Tavan, je nach Saison. Im Internet ist das „Rodizio im alten Postamt“ bereits vertreten: Interessierte können sich sowohl unter www.rodizio-verden.de als auch bei Facebook über das neue Verdener Restaurant, das täglich um 18 Uhr öffnet, informieren. - nie

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