Per Speeddating zur Lehrstelle

Unternehmen aus der Region suchen Auszubildende - am Montag von 10 bis 14 Uhr

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Machen sich gemeinsam stark fürs Speeddatingam 17. Juni: Vertreter von Unternehmen, IHK, Arbeitsagentur und Fachkräfteoffensive.

Verden – Bundesagentur für Arbeit, Industrie- und Handelskammer (IHK) Stade, Geschäftsstelle Verden, und Fachkräfteoffensive Landkreis Verden laden für Montag, 17. Juni, 10 bis 14 Uhr, zum sechsten Azubi-Speed-Dating mit 13 regionalen Unternehmen ins Berufsinformationszentrum (Biz) in Verden ein. Mit ihrer Initiative wollen die Firmen die Lücke bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden für dieses Jahr schließen.

„Die Zahl der geeigneten Bewerber ist knapper geworden und das Speeddating ein geeignetes Instrument, um freie Ausbildungsplätze quasi noch auf den letzten Drücker zu besetzen“, sagte der Leiter der IHK-Geschäftsstelle Verden, Siegfried Deutsch, gestern beim Pressegespräch. Die Firmen seien mit Begeisterung dabei und durch positive Erfahrungen aus vorausgegangenen Veranstaltungen hoch motiviert.

Maximal zehn Minuten dauern die Vier- bis Sechs-Augen-Gespräche, die den Bewerbern nach Aussage der Veranstalter eine ideale Möglichkeit bieten, jenseits einer Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnis einen guten Eindruck zu hinterlassen. „Das Gleiche trifft im Umkehrschluss auch auf die beteiligten Unternehmen zu. Sie haben ebenso die Möglichkeit, sich darzustellen, bis die Zeit abgelaufen ist“, so Deutsch.

Auch Vertreterin teilnehmender Firmen zeigten sich gestern überzeugt, dass zehn Minuten ausreichten, um herauszufinden, ob die Chemie zwischen den Parteien stimme und sich ein Wiedersehen lohne. Denn nur, wenn sich beide Seiten am Ende interessant finden, kommt es zu einer Einladung zum eigentlichen Vorstellungsgespräch.

Für die Teilnahme am Azubi-Speeddating muss sich niemand anmelden. Die Jugendlichen sollten aber ihre Bewerbungsunterlagen mitbringen und – so steht es unter anderem in dem begleitenden Flyer – angemessen gekleidet und pünktlich sein.

Dass sich das Mitwirken lohnt, bekräftigten unter anderem auch Berufsberaterin Anna Lühning und Ute Schwetje-Arndt von der Fachkräfteoffensive. „Die 13 teilnehmenden Unternehmen stellen 15 kaufmännische und gewerbliche Berufe vor, in denen es noch rund 50 freie Ausbildungsplätze gibt. Und es ist für jeden etwas dabei; vom Hauptschüler bis zum Abiturienten“, so die Netzwerkpartner. Außerdem stehen während des Speeddatings Berufsberater für Einzelberatungen und für Bewerbungsmappenchecks zur Verfügung, sodass auch Wartezeiten sinnvoll genutzt werden können.

„Wir rechnen mit einem regen Zulauf“, zeigten sich die Beteiligten optimistisch. „Im vergangenen Jahr haben rund 60 Jugendliche teilgenommen und 17 haben einen Ausbildungsplatz bekommen“, berichtete Daniel Bestvater, Pressesprecher der Arbeitsagentur. 

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