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Waldspielplatz in Verden: Tunnel, Türme und neue Abenteuer

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Von: Markus Wienken

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Die neue Spielkombination auf dem Waldspielplatz nimmt Gestalt an. Eröffnung könnte Mitte Mai sein.
Die neue Spielkombination auf dem Waldspielplatz nimmt Gestalt an. Eröffnung könnte Mitte Mai sein. © Markus Wienken

Das sieht nach was aus: Ein Bauwerk aus Tunneln, Türmen, Röhren, Brücken und Rutschen wächst auf dem Waldspielplatz in Verden. Ein Abenteuer für Kinder.....

Verden – Vogelgezwitscher, sattes Grün an den Bäumen und viel frische Luft, da lässt es sich doch prima arbeiten. Cornelies de Jonge, Mitarbeiter des Betriebshofes, steht auf dem Waldspielplatz und lacht: „Ja, wir kommen gut voran“, bestätigt der Handwerker. Und wann wird eröffnet? „Wir brauchen noch zwei Wochen, dann könnte es klappen“, sagt Lars Becherer, bei der Stadt Verden zuständig für die Spielplätze. „Mitte Mai“, wagt der Planer eine vorsichtige Prognose.

Aber schon mal trotzdem durch die Büsche geguckt, was sich da auf dem Waldspielplatz in Verden in den vergangenen Wochen getan hat. Die Anlage, rund um die hölzerne Schutzhütte, ist kaum wiederzuerkennen. Kleine Betonpfeiler sichern das sandige Plateau des Rondells gegen Rutschgefahr. Was alt, aus Holz und morsch war, ist abgerissen. Stattdessen steht ein (fast) komplett neues Ensemble auf stabilen Säulen. Keine normale Rutsche oder Schaukel, sondern, so der Planer, eine mehrteilige „Spielkombination“. Das Wort beschreibt ein Bauwerk aus Tunneln, Türmen, Röhren, Brücken und Rutschen, auf dem sich die Kinder austoben dürfen. „Das wird schon spannend“, verspricht Becherer.

Die Anlage ist zweigeteilt, stellt, je nach Alter und Sportlichkeit, jüngere und ältere Kinder vor unterschiedliche Herausforderungen. „Wer von der Schutzhütte startet, kann nach ein paar Metern abbiegen und den Weg über eine kleinere Rutsche nehmen“, erklärt Becherer. Pädagogisch sauber gelöst, so braucht eigentlich niemand umkehren, der die große Aufgabe scheut, denn das eigentliche Abenteuer, für die mutigen Jahrgänge, führt geradeaus, direkt in den höher gelegen Parcours. „Zwischen den Zwillingstürmen spannt sich eine geschlossene Drahtröhre, danach geht's abwärts durch die Röhrenrutsche“, erklärt Becherer.

Blick auf ein Spielgerät auf dem Waldspielplatz in Verden
Die Fundamente aus Beton müssen durchhärten. Cornelies de Jonge sorgt für die richtige Belüftung. © Markus Wienken

Die Spielkombination ist nach Aufmaß dem Gelände angepasst, entsprechend gestaltet und gebaut von einem dafür eigens beauftragten Unternehmen. Am Fuße der Rutsche gibt's zudem noch – für alle, die einfach nicht genug kriegen können – eine neue Zweifachschaukel, die ein weiteres Abenteuer verspricht. Die Kosten für Gestaltung und Aufbau der Neuanschaffungen belaufen sich auf circa 50. 000 Euro.

Noch ist der Komplex allerdings außer Betrieb, Zäune bremsen, auch wenn es eigentlich in den Fingern und vor allem aber in den Beinen juckt, die Unternehmungslust. „Sämtliche Aufbauten stehen auf Betonfundamenten, die noch durchhärten müssen“, bittet Lars Becherer um Geduld. „Danach durchläuft die Anlage, so die Vorschrift, noch eine Sicherheitskontrolle.“

Und es gibt noch eine weitere „Baustelle“, die derzeit auf dem Gelände abgearbeitet wird: „Die Quelle des Sprudelsteins, der die Matschecke mit Wasser versorgt, ist außer Betrieb. Auch der Bereich wird überholt, soll aber demnächst wieder laufen“, so Becherer.

Der städtische Planer rechnet für Mitte Mai mit der Freigabe der Spielgeräte. Im Randbereich sind Schaukel, Seilbahn und Co. bereits im Betrieb.

Info
Zu erreichen ist der Waldspielplatz von der Bremer Straße über die Abzweigung Am Bürgerpark. Ab Stadtwaldfarm dann zu Fuß oder mit dem Rad immer geradeaus.

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