„Inklusiv VERbunden“ probt für Auftritt

Spaß an der Bewegung mit einer klaren Botschaft

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Engagiert dabei: die Aktiven proben in der Jahnsporthalle für das Tanzspektakel „VerdenVereint“.

Verden - Ein bedeutendes Ereignis wirft seine Schatten voraus: Am Sonnabend, 2. September, feiert die Stadt Verden das Jubiläum der Vereinigung von Norder- und Süderstadt vor 350 Jahren.

Gegen 13.30 Uhr wird es, passend dazu, auf dem Rathausplatz das große Tanzspektakel „VerdenVereint“ im Projekt „Inklusiv VERbunden“ mit 100 Beteiligten geben.

„Tanzen verbindet“: Dass diese Aussage stimmt, haben bereits im Juli 2015 mehr als 100 Menschen verschiedener Generationen vor dem Verdener Rathaus bewiesen. Dass Verden bunt und vielfältig ist, will inklusiv VERbunden auch mit der Neuauflage unter Beweis stellen und hat dafür den Rahmen des Jubiläumsfestes gewählt.

Motiviert und voller Vorfreude treffen sich seit mehreren Wochen die Akteure aus verschiedenen Gruppen, die vom Kindergarten über Grundschule und Tanzkreis bis hin zum Seniorentreff reichen. Sie bringen mit den Choreografinnen von Tanzwerk Bremen, Projektkoordinatorin Margarete Meyer-Rademacker und weiteren Projektmitarbeiterinnen von inklusiv VERbunden das Tanzspektakel auf den Weg.

Mitmachen kann jedern

Mitmachen kann jeder, da es keinerlei Voraussetzungen braucht. „Es sind viele alte Hasen aus der ersten Runde wieder dabei, aber das Tanzfieber hat auch Neulinge gepackt“, so Meyer-Rademacker am Rand einer Probe in der Jahnsporthalle. Beispielsweise sind neben der Kita Neißestraße mit einer Mutter-Kind-Gruppe auch das St. Johannisheim oder Folkdance VERden sowie die Gruppe Inklusion des Rathauses erneut dabei.

Alexandra Benthien (r.) und Margarete Meyer-Rademacker organisieren das Tanzspektakel.

Unter Federführung von Alexandra Benthin und Johanna Schlösser entwerfen und organisieren die Choreografinnen vom Tanzwerk Bremen die einzelnen Schritte und Szenen, entwickeln teils ungewöhnliche Formen und nehmen Bewegungsideen auf, die die Teilnehmer einbringen. „Daraus entsteht letztlich eine getanzte Einheit“, so die Organisatorinnen.

Tanzspektakel will Zeichen setzen

Aber auch über den Tag hinaus soll das Tanzspektakel Zeichen setzen. Meyer-Rademacker : „Der gemeinsame Auftritt soll ein weiteres Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus und Ausgrenzung sein. Wir wollen etwas bewegen.“

Doch auch wenn diese Ziele im Vordergrund stehen, ist allen Beteiligten der Spaß an der ganzen Aktion bereits während der Proben deutlich anzusehen. Manche kamen sogar schon tanzend und singend in die Probehalle hinein. Die Botschaft ist jedenfalls klar: Tanzen verbindet Menschen jeden Alters und Herkunft , egal ob jung oder alt, ob mit oder ohne Handicap.

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