Spätestens zur Rhododendronblüte sind 34 neue Stellplätze fertig

„Parken im Park“

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Gemeinsamer Spatenstich: Bauleiter Torsten Fiebig und Fachbereichsleiterin Bettina Hesse von der Stadtverwaltung, Gartenarchitekt Niels Blatt, Bürgermeister Lutz Brockmann, Gartenbauer Holger Rengstorf und Stadtrat Thomas Gern (v.l.).

Verden - „Parken im Park“, nennt Landschafts- und Gartenarchitekt Niels Blatt ein Projekt, das so richtig nach seinem Geschmack ist. Das Areal, eingerahmt von einem Stück historischer Stadtmauer und der verwinkelten Silhouette kleinteiliger Altstadtfassaden, ist sozusagen eine Herausforderung, bei der es weniger gestalterische Einschränkungen gab als sonst.

Der besonderen Lage war sich von Anfang an auch der Fachbereich 5 „Straßen und Stadtgrün“ bewusst und mit dem Stadtrat darin einig, dass zugunsten des Ambientes die Anzahl der Parkbuchten zwischen Nikolaiwall, Schleppenföhrer Straße und Sandberg zweitrangig sein muss.

Immerhin werden hier im Frühjahr 34 neue Parkplätze zur Verfügung stehen. Der heutige Spatenstich seht bildlich dafür, dass bis dahin noch jede Menge Erde bewegt werden muss, denn das Projekt hat seine Tücken. Eine mächtige Kastanie muss geschützt werden, zur Stadtmauer hin respektvoller Abstand gehalten und ein Gefälle überwunden werden.

Zur Seite steht Niels Blatt von der Firma Horeis und Blatt aus Bremen dabei der Gartenbaubetrieb Rengstorf aus Stedebergen. Dessen Geschäftsführer Holger Rengstorf begrüßt das milde Novemberwetter, das ihn und seine Leute uneingeschränkt arbeiten lässt. Eine größere Anzahl von Bäumen muss gepflanzt werden, aufgelockert von Rhododendren, die sich im Garten des Wohnhauses, das hier bis vor ein paar Wochen noch gestanden hat, üppig entwickelt hatten und nun neben zahlreichen Jungpflanzen wieder eingesetzt werden. Dann geht es an die Pflasterarbeiten. Die Einfahrt wird vom Nikolaiwall aus möglich gemacht, die Ausfahrt führt über die Schleppenföhrer Straße zurück auf den Wall. Bürgermeister Lutz Brockmann: „Hier entsteht ein neues Tor für die Geschäfte in der Süderstadt.“ Damit seit ein jahrzehntelang diskutiertes Thema endlich vom Tisch.

Anders als in Parkpalette oder Parkhaus wird das Abstellen von Fahrzeugen an dieser Stelle gebührenpflichtig sein. Brockmann: „Das werden wegen der Nähe zur Fußgängerzone begehrte Plätze sein, die nicht für Langzeitparker gedacht sind.“ Entsprechende Automaten sind vorgesehen. Je nach Wetter will die Firma Rengstorf spätestens zur Rhododendronblüte fertig sein.

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