Nur spärliche Resonanz auf Bürgerdialog zum Thema Stromnetz in der Stadthalle

Austausch von unterschiedlichen Perspektiven

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Experte Joachim Lück führte als Moderator durch die Veranstaltung.

Verden - Nur rund 15 Bürger nahmen am Sonnabend an einer Veranstaltung der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten „Bürgerdialog Stromnetz GbR“ teil. Diese hatte mit einem größeren Interesse gerechnet und extra die Verdener Stadthalle angemietet.

„Wir sehen uns als Bereitsteller einer Plattform“, erklärte Joachim Lück vom Bürgerdialog. In dieser Veranstaltung könne nicht über mögliche Trassenverläufe diskutiert werden, vielmehr sei es ein „Forum des Austauschs unterschiedlicher Perspektiven“, so Lück. „Ein Versuch der Versachlichung der Diskussion.“

Es gab zwei Themen, die jeweils von zwei Referenten aus deren Perspektiven betrachtet wurden. Zum Thema Wohnumfeldschutz hatte man mit Bernhard Heidrich vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser Ems einen Raumplaner eingeladen, der die Grundlagen erläuterte und mit Guido Franke aus der Samtgemeinde Freden einen Vertreter der BI „Südkreis gegen Mega-Masten“.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um „gesundheitliche Auswirkungen elektrischer und magnetischer Felder bei Gleich- und Wechselstrom und die gesetzlich festgelegten Grenzwerte“. Hierzu konnte Lück als Referenten Dr. Hauke Brüggemeyer vom NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz) und Hannah Heinrich vom Ingenieurbüro „2h-engineering & -research“ begrüßen.

Deutlich größer war laut Ulrike Voß vom Bürgerdialog Anfang Juni die Beteiligung an einem „kommunalen Infoabend“ gewesen. Bei dieser nicht öffentlichen Veranstaltung seien „Entscheidungsträger und politische Repräsentanten“ über den Stand der Planung zur Südlink-Trasse informierte worden. Es seien rund 60 Teilnehmer gewesen und mit so vielen habe man auch am Sonnabend gerechnet.

wb

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