„Songs vom Küchentisch“

US-amerikanische Singer-Songwriterin Hope Dunbar gibt Open-Air Konzert

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Die US-amerikanische Singer-Songwriterin Hope Dunbar trat im Garten der Zionsgemeinde in Verden auf.

Verden - Die lauen Sommerabende, die viele Bürger zur Zeit genießen, sind wie gemacht für Open-Air-Konzerte. Am Montagabend gab die US-amerikanische Singer-Songwriterin Hope Dunbar ein Konzert im Garten der Zionsgemeinde. Die Mutter von drei Kindern lebt in einem 800-Seelen-Dorf in Nebraska und ist mit einem Pfarrer der Lutheran Church-Missouri Synod verheiratet.

In den vergangenen Jahren hat sie sich einen Namen als Musikerin gemacht. Nach ihrer Debüt-CD „Woman Like Me“ hat sie 2017 ihre zweite CD „Three Black Crows“ veröffentlicht. Ihre Songs schreibt sie Zuhause am Küchentisch, bevor sie zur Arbeit geht. In ihren Liedern beschreibt Hope Dunbar ihren Alltag und ihr Gefühlsleben mit all seinen Höhen und Tiefen. Das Konzert in Verden war der Schlusspunkt ihrer ersten Deutschlandtour.

Der Garten der Zionsgemeinde war gut gefüllt. Mit einem „Hallo“ betrat Hope Dunbar die Bühne, nahm ihre Gitarre und legte gleich los. Die sympathische und ungekünstelte Art der Sängerin sicherte ihr sofort die Sympathie des Publikums. Mit klarer, ausdrucksvoller Stimme sang sie den Titelsong ihrer zweiten CD, dieser war sofort ein Volltreffer. Da die Sängerin einige Zeit in Deutschland lebte, spricht sie sehr gut Deutsch.

Zwischen den Songs erzählte sie ihren Zuhörern die Geschichten, die dahinter stehen, berichtete von ihrem Leben als Künstlerin, Mutter und ihrem normalen Berufsalltag. „Seit zehn Jahren schreibe ich Lieder“, sagte sie und beschreibt das in ihrem Song „I write“.

Gleich zwei Lieder handeln vom „Rich man“

Sie spiele mit einigen anderen Frauen auch in einer Ukulele-Band, erzählte die vielseitige Künstlerin. Begleitet mit ihrer Ukulele stellte sie dem Publikum dann das Lied „Rich Man“ vor, das sie für den Kindergottesdienst geschrieben hat. Es bezieht sich auf das biblische Gleichnis vom reichen Mann. 

Die Sängerin schob sofort ein weiteren „Rich Man“ nach. Dieser Song handelt aber von einer Frau, die sich einen reichen Mann angeln möchte. „I do the shopping, he earns the money“, sang sie augenzwinkernd. Zu diesem Song spielte sie neben der Ukulele auch noch die Mundharmonika.

Seit sie begonnen habe, Songs zu schreiben, bemühe sie sich immer, ein besseres Lied zu komponieren als das letzte, verriet Dunbar. Anregungen biete ihr das Leben genug. In einem ihrer ruhigen Lieder erzählt sie vom Schicksal ihrer Freundin. Die Mutter von drei Kindern muss nach dem Tod ihres Mannes stark sein und für die Familie sorgen. Dieses berührende Lied ging den Zuhörern merklich unter die Haut.

Dunbar schreibt auch Texte für Familienfeiern

Sogar einen Song mit spanischem Text hat Dunbar als ehemalige Spanischlehrerin im Repertoire. „Fumar y beber“ – „rauchen und trinken“ – handelt von einem Mann, der die Probleme am liebsten durch Abwarten löst.

„This i believe“ hat Hope Dunbar für eine Konfirmation geschrieben, den letzten Song ihres Konzertes, „Better than ever“ hat sie ihren Eltern zur goldenen Hochzeit gewidmet. Das Publikum war von der sympathischen Sängerin mit der natürlichen Ausstrahlung begeistert und verlangte lautstark nach Zugaben, Diese gewährte Hope Dunbar selbstverständlich gern. „Make Room for Love“ sangen schließlich alle gemeinsam.

ahk

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