Sommerkonzert des Gymnasiums am Wall weckt Vorfreude auf die Ferien

Temporeiche Welt(en)reise

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Für die Fünftklässler war es das erste Sommerkonzert. Die Schüler machten ihre Sache gut, von Lampenfieber keine Spur.

Verden - Heute hier – morgen dort. Ab und zu überkommt vermutlich jeden einmal das Fernweh, so schön es in der vertrauten Umgebung auch sein mag. Da kam die Einladung zur musikalischen Welt(en)reise im Gymnasium am Wall doch gerade recht. Lieder und Kompositionen aus aller Welt und aus den verschiedenen Genres trafen dabei zusammen.

Die Sommerkonzerte am Gymnasium am Wall, die am Mittwoch- und Donnerstagabend so viele Zuhörer in die Aula gelockt hatten, dass die Sitzplätze schnell vergeben waren, haben eine lange Tradition. Mehrere hundert Schüler aller Jahrgangsstufen hatten monatelang für die Auftritte geprobt und boten unter dem Motto „Welt(en)reise“ mitreißende Melodien.

Mit überwiegend beschwingten und temporeichen Klängen und Liedern begeisterten die Musikgruppen, Chöre, Bläser- und Chorklassen, der Else-Chor, der 11er-Musikkurs sowie die Abiturienten des GaW das Publikum. Unter Leitung der Musiklehrkräfte Ruth Blühm, Annette Bildhauer, Dorothea Vogel, Andreas Brune und Gert Alsleben bescherten sie den Besuchern mit dem Sommerkonzert eine kleine Vorfreude auf die nahenden großen Ferien. Dabei musste das Publikum nicht lange gebeten werden. Es ging bereitwillig mit auf Tour und spendete den Musizierenden begeistert (Zwischen-)Applaus. Der bunte Stilmix aus Klassik, Pop, Musical und Filmmelodien und originelle Arrangements fand großen Anklang.

Den ersten großen Applaus gab es schon, als die Percussion-AG und die jüngsten Musikschüler der Schule, die Bläserklasse 5, die Bühne enterten und ihre perfekt choreografierten Beiträge anstimmten. Weiter ging die Welt(en)reise mit Querflötenmusik der Bläserklasse 6 und dem Chor der 5. Klassen mit Soli von Kimberly Kubesch, Elisa Rosebrock und Carolin Baitler, die für Gänsehautschauer sorgten.

Die Begeisterung der Zuhörer stieg stetig an und gipfelte vor der Pause beim Auftritt der Bigband in laute Pfiffe und Zugaberufe. Die Zuhörer wippten, wiegten sich im Takt der Musik und schnippten bei den melodiösen Arrangements mit den Fingern.

Der zweite Teil des Konzerts startete dann „erwachsen“. Der Else-Chor, bestehend aus Ehemaligen, Lehrern, Schülern und Eltern, hatte eine Mischung aus Gospel, Pop und skandinavischem Volkslied einstudiert und ließ so manchen leise mitsummen. Der instrumentalen Gewalt des Projektorchesters stellten die Chöre der Klassen 6 bis 12 ebenso einfühlsame wie schwungvolle Melodien mit tollen Arrangements und ausgezeichneten Soli entgegen.

Auch das Zusammenspiel mit der Percussion-AG war großartig. Nach über zwei Stunden wurde die musikalische Wundertüte geschlossen. Ein Song aus „Herr der Ringe“ mit stimmigen Soli der Abiturienten markierte das Ziel der musikalischen Welt(en)reise.

„Es war ein wunderbares Konzert, einfach toll“, so der Tenor der Besucher. Man habe allen Beteiligten angemerkt, dass ihnen das Musizieren und Singen großen Spaß bereitet habe. Und die Besucher haben außerdem erkannt, dass Chöre wie Orchester auch künstlerisch große Sprünge gemacht und sich weiter entwickelt haben.

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