Sommerfest des Domgymnasiums ganz im Zeichen der Unesco / 50 Projekte in der Zeltstadt präsentiert

„Unsere Schule, unsere Partner, unsere Welt“

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Originell: Portemonnaies aus Tetra Pak.

Verden - Der Sonnabend war für das Domgymnasium auf ganzer Linie ein Festtag. Nachdem am Vormittag die Aufnahme in den Kreis der Unesco-Projektschulen mit einer festlichen Veranstaltung im Dom gefeiert wurde, ging es am Nachmittag mit dem Schulfest weiter. Dieses stand natürlich ebenfalls ganz im Zeichen der Unesco. „Schau hin – unsere Schule, unsere Partner unsere Welt“, lautete das Motto.

Bei schönem Wetter zog es zahlreiche Besucher auf das Schulgelände. Mittelpunkt des Festes war eine große Zeltstadt. Hier zeigten die Schülerinnen und Schüler, was sie während der vorangegangenen Projekttage zum Thema in fast 50 unterschiedlichen Gruppen erarbeitet hatten.

Die Themen waren breit gestreut. „Afrika als Kontinent der Gegensätze“, „Kinderrechte und Kinderarbeit“, Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern unter uns“, „Unesco-Welterbestätten“, „Die UNO und ihre Organe“, „Klimawandel“, „Massentierhaltung und artgerechte Tierhaltung“ sowie „Naturerbe Wattenmeer“ sind nur einige Beispiele. Daneben gab es auch mehrere Sprach- Sport-, und Theaterprojekte.

Ebenfalls vorgestellt wurden der Schüleraustausch mit Polen, Bulgarien und Frankreich sowie die neue Partnerschaft mit der Bhekabantu-Secondary School in Pomeroy, Südafrika.

Zum Thema Nachhaltigkeit wurde mit originellen Ideen aufgewartet: Gegen eine Spende gab es zum Beispiel Portemonnaies aus Tetra Pak. Daneben wurden auch Schlüsselanhänger aus alten Fahrradschläuchen oder selbst gebaute Schlafhäuser für Vögel mit Dächern aus Korken angeboten. Sogar selbst gebackene Vogelkräcker gab es zu kaufen.

Musikalisches durfte beim Sommerfest natürlich nicht fehlen. Das breite Spektrum der Musikausbildung hat am Domgymnasium eine lange Tradition. So wurden die Besucher zu Beginn des Festes von den Jazzdogs begrüßt.

Später traten der Junge Chor, das Saxophon-Ensemble, das Blasorchester sowie Bigband und Kammerchor auf. In der Aula spielten das Sinfonieorchester, die Sinfonia Piccola und die Streicherklassen. Im Schulgarten zeigten die Bläserklassen ihr Können.

Auch für Speis und Trank war reichlich gesorgt, die Schlange am Kuchenbuffet durfte deshalb ruhig etwas länger sein. Und wer einmal Lust auf etwas ganz anderes hatte, konnte sich dem original südafrikanischen Essen widmen.

ahk

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