Aktion im Wittenberger Luthergarten und Partnerbaumpflanzung in Verden

Silberlinde für den Reformator

Eine Brabanter Silberlinde pflanzten die Besucher aus Verden im Luthergarten.

Verden - Um einen Baum zu pflanzen, reisten sechs Jugendliche aus dem Landkreis Verden nach Wittenberg. Im Namen des Kreisjugenddienstes setzten sie dort im Luthergarten stellvertretend für den Kirchenkreis Verden eine Brabanter Silberlinde.

Tom Birks, Insa Deden, Lena Hammer, Tim Schneider, Neele Scholvin und Antonia Wahlers reihten sich mit Margot Hammer und Regionaldiakonin Reinhild Lüder-Scholvin mit ihrer Aktion in ein weltweites ökumenisches Netz ein. Bis zum Reformationsjubiläum 2017 sollen 500 Bäume gepflanzt werden. Das Projekt soll ein Zeichen der Verbundenheit sein und die weltweite Bedeutung der Reformation dokumentieren, die von Martin Luther in Wittenberg ausging.

Die Jugendlichen pflanzten den Baum Nummer 299. Die Linde aus Verden steht jetzt zwischen Gewächsen, die von Bischöfen und Pfarrern der schwedischen Kirche, aus Taiwan, Kalifornien, von der Gossner-Kirche in Chatanagpur und Assam in Indien und der Montana-Synode in den USA stammen.

Vor ihrer Pflanzaktion machten sich die Jugendlichen mit dem Leben des Reformators vertraut. Sie besichtigten sein Wohnhaus und die Stadt. Auch das Melanchthon-Haus und die Cranach-Höfe sah die Gruppe, und nach einem Gottesdienst in der Stadtkirche bekamen sie auch die berühmten 95 Thesen an der Tür der Schloßkirche zu sehen.

Ebenso gemütlich wie informativ war dann eine zweistündige Schifffahrt auf der Elbe. Sie brachtee den Besuchern Wittenberg vom Wasser aus näher. Dabei erfuhren sie viel über den Wandel seit den Zeiten der DDR bis heute.

Die Verdener Gruppe reiste per Zug und wohnte in der Jugendherberge, in den ehemaligen Räumen der kurfürstlichen Residenz Friedrichs des Weisen, also sehr zentral. Nun ist der ganze Kirchenkreis eingeladen, sich an der Partnerbaumpflanzung zu beteiligen. Bei einem Treffen am Montag, 23. Mai, um 16.30 Uhr, auf dem Platz Georg-, Ecke Marienstraße in Verden soll ein Roter Eiserapfel gesetzt werden, eine etwa 500 Jahre alte Sorte. Bei dieser Gelegenheit wird die gleiche Ansprache gehalten, wie sie die Jugendlichen in Wittenberg hörten.

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