Die Ära nach Christoph Gürlich hat begonnen

Christine Klasen und ihr Team: Seniorenbüro ist voll handlungsfähig

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Hermann Scheibe, Wolfgang Paul und Eberhard Geiler (v.l.) warten mit der Seniorenbeauftragten Christine Klasen auf Rat- oder Hilfesuchende.

Verden - Etwas eng ist es noch im Seniorenbüro der Stadt Verden. Als Folge des Brandanschlags auf das Rathaus ist das Team vorübergehend am Schreibtisch der Gleichstellungsbeauftragten zu Gast. Auch nach dem Ende der Ära des Seniorenbeauftragten Christoph Gürlich setzen Nachfolgerin Christine Klasen und ihre drei Mitstreiter die Arbeit aber fort.

„Wir wollen eine Anlaufstelle sein und hoffen, dass wir noch viel bewegen können“, machte die neue Seniorenbeauftragte beim Fototermin deutlich. Beraten und helfen, wo es drückt, will sie mit Eberhard Geiler, Wolfgang Paul und Hermann Scheibe. An jedem Dienstag sitzen sie im Rathaus von 10 bis 12 Uhr in ihrem Büro, bereit für die Fragen und Anliegen von älteren Mitbürgern.

Alle bringen ihre Erfahrungen und Kenntnisse mit. Hermann Scheibe etwa, ein Urgestein im Seniorenbüro. Er kann sich noch gut erinnern, dass er im Jahr 2000 mit Christoph Gürlich das Büro bezogen hat. Seit 2009 ist Wolfgang Paul dabei. Neben seinem Dienst im Seniorenbüro hat er die Organisation des Frühlingsfests der älteren Generation übernommen. „Das findet in diesem Jahr übrigens am 9. Mai statt“, verriet der Senior.

Eberhardt Geiler hat seine ehrenamtliche Arbeit im Büro schon 2010 aufgenommen. Sein Engagement für die Älteren in der Gesellschaft bringt er auch als Vertreter der Stadt Verden im Kreisseniorenbeirat ein.

„Wir bieten unsere Hilfe und unseren Rat“, erklärte Christine Klasen. Und das sei vertraulich, kostenlos und kompetent, ergänzte Wolfgang Paul. Wenn die vier Berater mal nicht mehr weiterwüssten, suchen sie Unterstützung bei den zuständigen Stellen im Rathaus oder anderen Beratungsstellen. „Wir sind ganz gut vernetzt“, sind sie zuversichtlich, dass die Anfragen von Hilfesuchenden bei ihnen nicht ins Leere laufen.

„Wenn es um Mängel oder Probleme in der Stadt geht“, nehmen wir gleich Kontakt zu den zuständigen Stellen auf“, berichtete Klasen. Die Diensthabenden im Seniorenbüro vermerken die „Vorgänge“ in Protokollen und sorgen so dafür, dass der nächste Bescheid weiß und kein Anliegen unerledigt bleibt. Seit den Anfängen seien so 1756 schwerwiegendere „Vorgänge“ abgearbeitet worden.

„Die Kleinigkeiten kommen gar nicht erst ins Protokoll.“ Ihre Unterstützung für Senioren und deren Angehörige gehe weit über die Ausgabe von Formularen für eine Patientenverfügung hinaus. „Zurzeit ist die Notfalldose der Renner“, merkt Klasen. Die Ehrenamtlichen geben die kleinen Lebensretter im Büro für zwei Euro ab. Aber das Quartett ist offen für Ideen. Vorschläge seien immer willkommen.

Das Viererteam versieht abwechselnd seinen Dienst im Rathaus. Wer nicht kommen kann oder zwischendurch Hilfe oder Rat benötigt, kann auch am Telefon 12340 anrufen. Noch sicherer, weil 24 Stunden am Tag erreichbar, ist die Kontaktaufnahme per E-Mail an seniorenbüro@verden.de. 

kle

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