Sechste Auflage von „Tanz macht Schule“ begeistert Zuschauer und Akteure

„Das geilste Projekt, das ich bislang erlebt habe“

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„Departures“ (Aufbruch) hatten die Jugendlichen von der Langwedeler Oberschule am Goldbach ihren Betrag genannt.

Verden - Eine ausverkaufte Stadthalle, zwei Stunden, die wie im Fluge vergingen, ein rundum begeistertes Publikum und viel Applaus: Bereits die Premiere von „Tanz macht Schule“ am Donnerstagabend dürfte für die über 100 Mitwirkenden von sechs Kreis-Verdener Schulen ebenso unvergesslich bleiben wie für die Zuschauer. Gestern Vormittag waren auch beide Schülervorstellungen erfolgreich und gut besucht.

Wie schon in den Jahren zuvor, bestach das Gemeinschaftsprojekt von Tintenklecks Verden und Tanzwerk Bremen abermals durch überzeugende Akteure, mitreißende Musik und Gesang und durch die Möglichkeit, sich durch Tanzen mitzuteilen, durch Bewegung Ereignisse oder die unterschiedlichsten Gefühle auszudrücken, ja ganze Geschichten zu erzählen.

Das Publikum hielt es beim großen Finale mit allen Bühnenakteuren jedenfalls kaum noch auf den Sitzen. Stellvertretend für alle Beteiligten durften die Projektleiter Margarete Meyer und Rolf Hammes wahre Lobeshymnen entgegennehmen. Denn was die einzelnen Tanzwerk-Choreografen mithilfe von Pädagogen der beteiligten Schulen (GS Sachsenhain, Klaus-Störtebeker-Schule, Oberschule am Goldbach, Likedeeler Schule, Gymnasium am Wall und BBS Verden) für die nunmehr sechste Auflage von „Tanz macht Schule“ erarbeitet hatten, war ebenso hinreißend wie ein künstlerisches Gesamtkunstwerk. Schwer zu glauben, dass eine Tanzaufführung mit über 100 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wirklich gelingen kann, aber es hat funktioniert.

Tanz macht Schule in Verden

Je nach Choreografie agierten die Tänzer synchron in der Menge, liefen, gingen, krochen oder sprangen im Pulk mit ausufernden Armbewegungen zur entsprechenden Musik: Das wirkte immer, vor allem, wenn die Tänzer in großen Formationen auftraten.

Auch das bewusst nicht allzu Geschliffene, das Natürliche und die Möglichkeiten zur Improvisation kamen immer wieder zum Vorschein und beim Publikum gut an. Manche Darbietungen waren natürlich auch strikt und punktgenau durchgeplant. Ein Beispiel war der Auftritt der Schüler des GaW-Kurses „Darstellendes Spiel“, die auf intensivste und beeindruckende Weise das Drama „Bernarda Albas Haus“ tänzerisch umgesetzt haben.

Anna, 14 Jahre alt, war nach der Premiere „glückliche und völlig alle“. „Das ist das geilste Projekt, das ich bislang erlebt habe, weil es einfach der Hammer ist“, sagte sie. Das fanden auch die Zuschauer. Daumen hoch.

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