Kommunalkino Verden zeigt ersten Film nach Lockdown / Viele Highlights für 2021 stehen fest

Zwangspause beendet: Koki startet durch

Ein Screenshot aus dem Film „Emma“
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Von Kritikern hoch gelobt: Ein Screenshot aus dem Film „Emma“, der morgen, Mittwoch, ab 20 Uhr, im Rahmen des Koki-Programms im Verdener Cine City gezeigt wird.

Nun kann auch das Kommunalkino Verden (Koki) seinen Betrieb endlich wieder aufnehmen. Los geht es Mittwoch mit der Komödie und Romanze „Emma“, die ab 20 Uhr über die Leinwand flimmern wird.

„Wir hoffen, dass unsere Stammkunden uns die Treue halten, und viele bekannte Gesichter am Mittwoch im Cine City Platz nehmen werden“

„Wir hoffen, dass unsere Stammkunden uns die Treue halten, und viele bekannte Gesichter am Mittwoch im Cine City Platz nehmen werden“, so Jürgen Menzel, Vorsitzender des Kokis, im Pressegespräch. Tatsächlich hätten ihn zuletzt immer mehr Anrufe und interessierte Nachfragen erreicht, eben vor dem Hintergrund der Lockerungen, wann es denn wieder mit dem Koki losginge. „Das lässt uns natürlich hoffen, dass viele den Weg ins Kino zurückfinden werden“, so Menzel, der selbst gerne Platz vor der großen Leinwand nimmt, um ins Kino-Feeling einzutauchen. „Aber man merkt, dass sich die Leute generell total freuen, dass die Kinos wieder geöffnet haben“, berichtet Menzel weiter.

Seit März 2020 musste das Kommunalkino Verden seinen Betrieb aufgrund der Corona-Krise einstellen

Mit dem Film „Emma“ fange der Verein da an, wo er vor dem Lockdown aufgehört habe. „Er stellt quasi unseren Startpunkt ins neue, reguläre Koki-Programm 2021 dar“, so Menzel weiter. Seit März 2020 musste das Kommunalkino seinen Betrieb aufgrund der Corona-Krise einstellen, nur im September konnten eine handvoll auserlesener Filme gezeigt werden, bis der nächste Lockdown begann. Trotzdem hielten die Vereinsmitglieder regelmäßig Kontakt. „Wir haben uns alle vier Wochen zu einer Online-Konferenz getroffen, um uns zu besprechen und die nächsten Schritte zu beraten“, schildert der Vorsitzende.

„Für den 23. Juli haben wir beispielsweise ein Open-Air-Kino im Rahmen des Verdener Ferienprogramms auf dem Domplatz vorgesehen“

Seit Anfang Juni stand schließlich fest, dass die Kinos ab dem 1. Juli ihre Türen wieder öffnen können und werden, womit für das Koki prompt die Planung diverser Highlights – neben den regelmäßigen Filmvorführungen jeden Mittwoch im Cine City – begann: „Für den 23. Juli haben wir beispielsweise ein Open-Air-Kino im Rahmen des Verdener Ferienprogramms auf dem Domplatz vorgesehen. Dann wird mittags, um 15 Uhr, ein Kinder- und Jugendfilm gezeigt und abends, ab 20 Uhr, folgt dann die Komödie Pride“, berichtet Menzel. Für die anschließenden Monate seien außerdem weitere Kooperationen geplant, unter anderem mit dem Pferdemuseum und der Stadt.

Eine besondere Filmvorstellung wird es am 28. Juli in Verden geben

Eine besondere Filmvorstellung wird es am 28. Juli geben. „An dem Mittwoch zeigen wir nämlich den Film ,Zu weit weg‘, mit Sarah Winkenstette in der Regie, die vor ein paar Jahren bei unserem Kurzfilmfestival hier in Verden mitgemacht und auch gewonnen hat“, schildert Menzel begeistert. Was das Koki für sein 40-jähriges Bestehen im Oktober geplant hat, verrät der Vorsitzende des Vereins noch nicht, „aber es wird etwas Besonderes, das kann ich versichern“.

Besondere Corona-Regeln für die Filmvorstellungen im Rahmen des Koki gebe es laut Menzeln keine. „Es gelten dieselben wie im Cine City. Im Foyer gibt es eine Maskenpflicht, im Kinosaal darf der Mund-Nasen-Schutz abgesetzt werden.“ Eine Preiserhöhung bei den Tickets gebe es ebenfalls nicht, der Preis pro Nase bleibt bei fünf Euro. „Eintrittskarten gibt es wie gewohnt entweder im Internet auf der Seite des Cine Citys oder an der Tageskasse“, so Menzel. Doch der Vorsitzende empfiehlt, dass sich Interessierte lieber früher als später ein Ticket sichern sollen, „denn die Kinosäle können nur etwa bis zur Hälfte belegt werden“.

„Ich sehe in den Streaming-Diensten, die jetzt während der Corona-Krise deutlich in den Vordergrund gerückt sind, eine gewisse Gefahr“

Menzel sieht dem Koki-Neustart positiv entgegen, doch eine Sache bereitet ihm Bauchschmerzen. „Ich sehe in den Streaming-Diensten, die jetzt während der Corona-Krise deutlich in den Vordergrund gerückt sind, eine gewisse Gefahr für das herkömmliche Kino. Ich hoffe, dass jetzt, wo die Kinos wieder aufhaben, die Streaming-Dienste in den Hintergrund rücken. Also in meinen Augen geht doch nichts über eine Schale Popcorn vor der ganz großen Leinwand.“

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