Unfall im Verdener Gewerbegebiet Finkenberg fordert Feuerwehr-Kräfte

Schwächeanfall: Laster gerät in gefährliche Schieflage

In bedrohlicher Schräglage blieb der Lastzug in der Böschung liegen. Erste Aufgabe für die Feuerwehrleute war, das Fahrzeug vor dem Umkippen zu sichern. - Foto: Klee

Verden - Es ging um jede Minute, als die Helfer der Verdener Feuerwehr am Montagnormittag zu einem havarierten Lastzug gerufen wurden. Das Fahrzeug war in bedrohlicher Schräglage in der Böschung der Max-Planck-Straße gelandet und drohte auf die Seite zu kippen. Währenddessen war der leicht verletzte Fahrer in der Kabine eingeschlossen.

In die unangenehme Lage war der 50-Jährige gekommen, als er die Straße über den Finkenberg in Richtung Autobahn entlang fuhr. Die Polizei in Verden teilt mit, dass der Mann am Steuer einen Schwächeanfall hatte und deswegen in der Rechtskurve geradeaus fuhr.

Die Zugmaschine mit Auflieger wurde von der steilen Böschung erst gestoppt, als das voll beladene Fahrzeug schon in bedrohlicher Schieflage war. Es fehlte nicht mehr viel, dass die schwere Ladung es auf die Seite gezogen hätte und das Fahrzeug umgestürzt wäre.

Erste Aufgabe für die 35 Hilfskräfte am Unfallort war deshalb, das zu verhindern. Ganz ungefährlich war das nicht, solange das Fahrzeug nicht gesichert war. Die Einsatzkräfte gingen mit der Seilwinde eines Feuerwehrfahrzeugs, Baustützen und Rüsthölzern zu Werke, berichtet die Feuerwehr. Als für ausreichende Sicherheit gesorgt war, konnten die Helfer sich daran machen, den in seiner Kabine eingesperrten Kraftfahrer zu befreien. Die rechte Tür ließ sich nicht mehr öffnen, weil die Stützen das verhinderten. Der Ausstieg auf der Fahrerseite erwies sich ebenfalls als zu schwierig, weil Gebüsch und Bäume auf der Böschung das verhinderten.

So mussten die Verdener und Eitzer Feuerwehrleute mit der Motorsäge zu Werke gehen, um den Fahrer aus seiner misslichen Lage befreien zu können. Unterdessen standen Sanitäter eines Rettungswagens bereit, um sich um den leicht verletzten Mann kümmern zu können. Der 50-Jährige hatte eine Platzwunde am Kopf erlitten und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Max-Planck-Straße wurde für die Dauer der aufwendigen Bergungsarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt. Auch ein Kran wurde dabei eingesetzt. Den Verkehr leitete die Polizei um, dennoch kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Die Höhe des bei dem Unfall entstandenen Sachschadens schätzt die Polizei auf mehrere Zehntausend Euro. - kle

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