Umgestaltung des Umfeldes läuft nach Plan 

Schritt für Schritt zum neuen Bahnhof

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Mit vollem Einsatz waren diese und andere Arbeitskräfte am Werk, um die Bahnhofstraße mit Asphalt zu versehen.

Verden - Leicht zu meistern ist das Projekt „Barrierefreie Umgestaltung Bahnhofsumfeld und ZOB“ für sämtliche Verdener Verkehrsteilnehmer, gleich ob mit dem Auto, Fahrrad oder zu Fuß, nicht. Doch inzwischen sind die ersten Fortschritte deutlich sichtbar.

„Wir liegen voll im Plan“, berichtete Projektleiterin Stephanie Weber. Beim ersten Abschnitt der Bahnhofstraße vom Rodizio bis zur Einfahrt des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) wurde gestern die erste Asphaltschicht aufgetragen. Die finale Deckschicht wird aufgrund des angekündigten Schlechtwetters für heute am Montag aufgebracht. Dann sollen auch die nötigen Verkehrsschilder aufgebaut, Straßenmarkierungen gesetzt sowie letzte Fugenarbeiten getätigt werden. Die Straße bleibt dennoch weiterhin bis Mitte Oktober gesperrt. Ganz im Gegensatz zur Kreuzung Georgstraße/Bergstraße, diese sollte laut Angaben der Verantwortlichen am gestrigen Nachmittag wieder freigegeben werden. Insgesamt 13 Arbeitskräfte waren daher im Einsatz, um die Vorgabe zu realisieren.

„Viele Leute mussten sich aufgrund der Sperrungen neue Wege suchen. Daher möchte ich mich bei allen bedanken, die mithelfen, diese Situation zu meistern“, machte Bürgermeister Lutz Brockmann deutlich, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass dieser Schritt notwendig gewesen sei. Weber schloss sich dem an. „Wenn Menschen sich am Bahnhof aufhalten, müssen sie manchmal längere Zeit warten. Auf Dauer wird die Umgestaltung die Aufenthaltsqualität deutlich erhöhen.“

Bereits jetzt ist sichtbar, dass Fußgänger auf den ausgebauten Gehwegen am Bahnhofsvorplatz deutlich mehr Platz als vorher haben. Außerdem ist die Sanierung der Entwässerungsleitungen des Bahnhofsvorplatzes sowie des Gebäudes abgeschlossen. Innerhalb von drei Monaten wurde ein neues Trennsystem installiert.

Albrecht Kasten (Ingenieurbüro BPR) und Martin Bormann vom Bremer Bauunternehmen Winkler sind zuversichtlich, dass auch die kommenden Bauphasen ähnlich reibungslos verlaufen werden, so dass Ende 2019 mit der kompletten Fertigstellung des Projektes kalkuliert wird. Im kommenden Jahr steht aber zunächst der zweite Teil der Bahnhofstraße und der Neubau des ZOBs auf dem Programm. ntr

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