Stadt plant wieder Flohmärkte / Corona sorgt für Ungewissheit

Schnäppchen im September

Flohmarkt in der Verdener Innenstadt.
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Flohmarkt in der Verdener Innenstadt, das soll im September wieder möglich sein.

Flohmärkte, die waren lange Zeit und während Corona aus dem Kalender gestrichen. Nun könnte wieder was gehen. Der Verdener Marktmeister macht allen Schnäppchenjägern für den September Hoffnung!

Verden – Die kumulative Inzidenz des Landkreises Verden ist im Verlauf der vergangenen Tage zwar etwas angestiegen, doch sie bleibt weiterhin niedrig. Das nahmen viele zum Anlass, vor allem auf den Sozialen Medien wie beispielsweise Facebook, die Frage zu stellen, ob jetzt nicht der richtige Zeitpunkt wäre, Flohmärkte wieder ins Leben zu rufen (siehe oben).

Flomärkte in Verden: Seit mittlerweile über einem Jahr ausgesetzt

Immerhin setzen die seit mittlerweile über einem Jahr aus – der letzte in Verden fand im Oktober 2019 statt. Tatsächlich gibt es gute Nachrichten: Wie der städtische Marktmeister Patrick Düsselbach auf Nachfrage berichtet, ist der erste nach langer Zwangspause für September vorgesehen.

„Die aktuelle Corona-Verordung lässt die Durchführung von Flohmärkten zu“, schildert Düsselbach. „Normalerweise findet ja immer einer am zweiten Samstag im September in Verden statt“, erläutert er weiter und ergänzt: „Darum haben wir den 11. September als ersten, möglichen Termin für einen Flohmarkt festgelegt.“ Allerdings könne dieser nicht so groß werden, wie es Besucher und Verkäufer aus den Vorjahren gewohnt sind. „Das erschwert die Organisation und man ist später viel unflexibler, wenn sich doch noch etwas ändert. Aber es soll auf jeden Fall etwas stattfinden, wenn auch in leicht abgespeckter Form“, so Düsselbach.

Die aktuelle Corona-Verordung lässt die Durchführung von Flohmärkten zu

So ist vorgesehen, dass der Flohmarkt sich nicht durch die komplette Große Straße zieht, sondern auf zwei Standorte aufgeteilt wird. „Der eine liegt hinter dem Dom und der andere auf dem Parkplatz am norderstädtischen Markt. Das hat zwei Vorteile: Einerseits können wir Beschränkungen, sofern es denn welche gibt, viel besser handhaben und andererseits ist es viel leichter, diese Plätze zu kontollieren“, erläutert Düsselbach. Die Fußgängerzone soll vom Flohmarkt gänzlich freigehalten werden, „auch, damit die Händler dort nicht eingeschränkt werden“. Außerdem erhoffen sich die Organisatoren, dass die Leute auf ihrem Weg vom einen Standort zum nächsten auch in der Innenstadt etwas bummeln und somit die lokalen Händler unterstützt werden.

Flohmarkt in Verden: Wie genau der Flohmarkt schlussendlich aussehen wird, ist noch nicht bis ins letzte Detail geklärt

„Wie genau der Flohmarkt schlussendlich aussehen wird, ist noch nicht bis ins letzte Detail geklärt“, so der Marktmeister. „Was für Corona-Regeln im September gelten werden, können wir ja auch nicht einschätzen.“ Er hofft, dass die vergleichbar mit den Beschränkungen sein werden, die auf Wochenmärkten gelten. „Doch es gibt bereits zwei weitere Änderungen, die schon jetzt feststehen: Das Zeitfenster, in dem der Flohmarkt stattfindet wird auf nachmittags verlegt und Leute, die einen Stand aufbauen möchten, um etwas zu verkaufen, müssen sich im Voraus anmelden“, erklärt Düsselbach. Zuvor sei es mehr nach dem Prinzip gegangen: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, das ändere sich nun. Wie viele Plätze es geben wird, könne Düsselbach nicht sagen, das hänge von dem Abstand ab, der vor Ort eingehalten werden müsse, „und wir nehmen auch noch keine Anmeldungen an, dafür ist es viel zu früh“, betont er.

Das Zeitfenster, in dem der Flohmarkt stattfindet wird auf nachmittags verlegt und Leute, die einen Stand aufbauen möchten, um etwas zu verkaufen, müssen sich im Voraus anmelden

Auf die Frage, ab wann feststünde, ob der Flohmarkt stattindet oder nicht, kann Düsselbach keine definitive Antwort geben. „Wir planen erstmal weiter. Ob dieser Plan auch in Kraft tritt, muss von der dann geltenden Corona-Verordnung abhängig gemacht werden.“

Ein Hygiene- sowie Sicherheitskonzept sei bereits mit dem Gesundheitsamt abgestimmt worden

Ein Hygiene- sowie Sicherheitskonzept sei bereits mit dem Gesundheitsamt abgestimmt worden. „Sagen wir es so: Wir halten an dem Flohmarkt fest, solange er zugelassen ist und wir ihn verantworten können“, so Düsselbach abschließend.

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