Schlüsselübergabe für Schlauchwagen Katastrophenschutz in der FTZ

Neues Bundesfahrzeug im Kreis

+
Fahrzeugübergabe (v.l.): Manfred Cordes, Bürgermeister Oyten, Abteilungsleiter Jürgen Grüll, Landrat Peter Bohlmann, Hans-Hermann Fehling und Jens Rebers, Ortsbrandmeister Oyten.

Verden - „Für den Bereich Brandschutz ist es das erste Mal, dass dem Landkreis Verden ein neues Bundesfahrzeug zugewiesen wurde“, freute sich Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehling über die Indienststellung eines Einsatzfahrzeugs SW-KatS (Schlauchwagen Katastrophenschutz). Zur Übergabe der Fahrzeugschlüssel war der Abteilungsleiter in der Polizeidirektion (PD) Oldenburg, Jürgen Grüll, angereist.

Der Kreisbrandmeister sprach in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) von einem besonderen Tag für die Kreisfeuerwehr. Sein Dank dafür, dass das Fahrzeug in den Landkreis gekommen ist, galt den Entscheidungsträgern. Der Schlauchwagen werde bei der Ortsfeuerwehr Oyten stationiert und decke den Nordkreis ab. Er dankte dem Oytener Bürgermeister Manfred Cordes sowie den Oytener Kameraden für die Bereitschaft, das Spezialfahrzeug zu übernehmen.

Nachdem Jürgen Grüll den Fahrzeugschlüssel an Landrat Peter Bohlmann übergeben hatte, reichte dieser ihn an Jens Rebers, Ortsbrandmeister der Oytener Feuerwehr, weiter.

Grüll zeigte sich erfreut darüber, für den Landkreis und für die Kreisfeuerwehr den stattlichen neuen Schlauchwagen übergeben zu können. Als Abteilungsleiter sei er in der PD Oldenburg auch für das Dezernat Brand- und Katastrophenschutz zuständig, das er selbst von 2004 bis 2010 geleitet habe. Durch diese gemeinsamen Aufgaben seien die PD Oldenburg und der Landkreis Verden eng verbunden. Auch ihm lägen ganz persönlich die langjährigen und guten Kontakte sehr am Herzen.

Bei dem Fahrzeug SW-KatS handele es sich nach dem so genannten Pflichtenheft um ein Feuerwehrfahrzeug mit feuerwehrtechnischer Beladung, einem Gerätekasten und der Ladefläche mit -bordwand zur Beförderung von diversen Gerätschaften, wie beispielsweise Schläuche, Armaturen und Zubehör. Diese dienten zum Befördern von Wasser, auch über längere Wegstrecken, und für logistische Aufgaben. Unter anderen zählten auch ein Sanitäts- und Wiederbelebungsgerät zur Ladung. An Bord sei ferner Schutzkleidung und -gerät, die für die Besatzung vorgesehen sei, die eine selbstständige taktische Einheit bilde.

Abschließend betonte Grüll, dass der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis gut aufgestellt sei. Das Fundament sei über lange Jahre geleistete Arbeit, hinter der viele haupt- und ehrenamtliche engagierte Menschen stünden. Er danke jedem einzelnen der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute und Helfer für den geleisteten und wertvollen Dienst zum Wohle der Allgemeinheit. Dazu zählte Grüll die seit einigen Monaten verstärkte Unterstützung bei der Betreuung der Flüchtlinge, die auch im Landkreis ein Obdach suchten. Engagiert und zuverlässig stellten sich die Feuerwehren dieser zentralen Herausforderung, sagte der Abteilungsleiter.

Mehr zum Thema:

Grippewelle 2017: Ende zeichnet sich langsam ab

Grippewelle 2017: Ende zeichnet sich langsam ab

"Sewol"-Bergung in Südkorea macht Fortschritte

"Sewol"-Bergung in Südkorea macht Fortschritte

TôsôX vermischt Kampfsport und Aerobic

TôsôX vermischt Kampfsport und Aerobic

Das ist der neue Suzuki Swift

Das ist der neue Suzuki Swift

Meistgelesene Artikel

Zwei Stunden in Arztpraxis gefangen

Zwei Stunden in Arztpraxis gefangen

Schlussstrich unter angebliche Sexaffäre

Schlussstrich unter angebliche Sexaffäre

Kurzes Leben endet nach Zwangsarbeit am Galgen

Kurzes Leben endet nach Zwangsarbeit am Galgen

Erst Stromausfall, dann kein Wasser

Erst Stromausfall, dann kein Wasser

Kommentare