Domweih-Aufbau hat begonnen 

Schiene für Schiene

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Verden - Die Verdener Johanniswall wird seit Montag von Kränen, Lkws und Sperrungen dominiert. Das kann Ende Mai nur eins bedeuten: Der Aufbau der Domweih hat begonnen.

Normalerweise werden die Straßen erst ab Dienstag vor der Domweih gesperrt, doch das ist in diesem Jahr anders: Erste Gerüste der Achterbahn „Drifting Coaster“ haben am Johanniswall schon ihren Platz gefunden. Das Fahrgeschäft war zuvor noch nicht in Deutschland im Einsatz und feiert hierzulande seine Premiere in Verden. Die offzielle Einweihung fand Anfang Mai auf der Schweizer Frühlingsmesse „Luga“ in Luzern statt.

Die Achterbahn gehört zum Schaustellerbetrieb „FTE Ahrend“ aus Hannover. Seit Montag sind rund um Chef Maik Ahrend zehn Leute im Einsatz, um die Achterbahn bis Samstag komplett auf die Beine beziehungsweise auf die Schienen zu stellen. Zehn Lkw sind nötig, um alle Einzelteile des 100 Tonnen schweren „Drifting Coasters“ zu transportieren. Mit bis zu 60 Kilometern pro Stunde rasen die Gondeln die 420 Meter lange Strecke entlang. Die Fahrweise erinnert an „Wilde Maus“. In den neun Gondeln haben jeweils vier Leute Platz. „Die Fahrgäste sitzen Rücken an Rücken. Dabei sind die Sitze so festgemacht, dass sie in den Kurven durch die Fliehkraft nach außen ausschwenken – mit bis zu 120 Grad Neigung“, erklärt Mike Ahrend die Besonderheit seiner Achterbahn. Bis das Fahrgeschäft komplett aufgebaut ist, werden noch drei bis vier Tage vergehen.

Auch das „Tiroler Dorf“ mit der Almhütte der Familie Renoldi befindet sich schon seit Anfang der Woche im Aufbau. Das Team war zuletzt auf dem Stuttgarter Frühlingsfest zu Gast. Junior-Chef Klaus Renoldi verspricht ein abwechslungsreiches Programm, das ähnlich wie 2015 gestaltet sein wird: „Unter anderem werden Hofnarr Luigi und die Partyband Dream Sound für Tanzmusik und Unterhaltung sorgen.“ Auch das kulinarische Angebot solle jeden Gast glücklich machen.

20 Leute sind seit Montagmittag mit dem Aufbau beschäftigt – der Rohbau sollte bis zum Abend stehen. Seit Dienstag ist weniger Personal im Einsatz, das die Arbeiten bis Freitag komplett abschließen soll. Sonnenschirme und Überdachun gen im Tiroler Dorf sorgen dafür, dass die Gäste auch bei Hitze oder Platzregen ihren Spaß haben können.

Bis auf den „Drifting Coaster“, das „Tiroler Dorf“ und ein paar Toilettenwagen ist es ansonsten noch ziemlich leer rund um den Johanniswall und das Nordertor.

Domweih-Führung zu gewinnen

Alle weiteren Schausteller werden ihre Geschäfte in den kommenden Tagen aufbauen, so dass die Domweih nicht nur im Kalender, sondern auch endlich sichtbar näher rückt, bis es heißt: Prost Domweih!

Für alle Domweih-Fans, die das Volksfest mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen wollen, hält die Verdener Aller-Zeitung übrigens einen tollen Gewinn bereit:

Verlost werden sechs Backstage-Touren für jeweils eine Person auf der Domweih. Die Gewinner werden am Dienstag, 7. Juni, von 14 bis 16 Uhr, hinter die Kulissen des Volksfestes geführt und erleben spannende Einblicke, die sie bei einem Rundgang über die Domweih sonst nicht zu sehen bekommen würden.

Wer teilnehmen möchte, schickt bis Mittwoch, 1. Juni, 12 Uhr, eine E-Mail mit seinen Kontakdaten an gewinnspiel-verden@kreiszeitung.de. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

mas

Arbeitsunfall beim Achterbahn-Aufbau

Beim Aufbau der neuen Achterbahn am Johanniswall stürzte Montag gegen 10 Uhr ein Arbeiter aus einer Höhe von einem Meter, teilt die Polizei mit. Ursache dafür sei vermutlich ein falsch montierter Metallpfosten gewesen, der umfiel. Bei dem Sturz zog sich der 23-jährige Arbeiter eine Sprungelenksfraktur zu. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung auf.

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