Rund 400.000 Euro Schaden

Feuer zerstört Scheune

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Neben eingelagertem Heu brannten auch landwirtschaftliche Gerätschaften.

Verden - Zwei Polizisten nahmen auf ihrer Streifenfahrt in der Nacht zu Mittwoch gegen zwei Uhr Brandgeruch wahr. Kurz darauf entdeckten sie eine brennende Scheune an der Eisseler Straße. Die alarmierte Feuerwehr konnte einen Vollbrand nicht mehr verhindern.

Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Dauelsen, Eissel, Scharnhorst, Verden und Walle konnten die 22 mal 33 Meter große Scheune nicht retten, einige Fahrzeuge jedoch schon. Dennoch wurden große Mengen an eingelagertem Stroh, mehrere Anhänger sowie ein Transportergespann und ein Minibagger durch die Flammen zerstört, teilt der Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Verden mit. 

Zur Brandbekämpfung gingen die Einsatzkräfte dabei von mehreren Seiten gegen die Flammen vor und setzten Wasserwerfer ein. Bei den Nachlöscharbeiten wurden die Feuerwehrkräfte von zwei Radladern und einem Bagger unterstützt. Gemeinsam wurde das eingelagerte Stroh auf einem angrenzenden Feld auseinander gezogen, um Glutnester abzulöschen.

Scheunenbrand in Verden

Die Wasserversorgung der Einsatzstelle bereitete Probleme. Über einen Kilometer Schlauchleitungen mussten zu mehreren Hydranten verlegt werden, um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, heißt es weiter.

Die angrenzende Bundesstraße 215 musste wegen der starken Rauchentwicklung kurzzeitig voll gesperrt werden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 7 Uhr an. Bei dem Einsatz waren rund 100 Kräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Polizei beteiligt.

Der Schaden wird auf rund 400.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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