Sekou Bangoura von der Partnerschule in Kanty/Guinea erzählt aus seiner Heimat

Sachsenhain bekommt Besuch aus Afrika

Schulleiterin Hannelore Wessel begrüßt Sekou Bangoura zum bunten Nachmittag. - Foto: Haubrock-Kriedel

Verden - Die Grundschule am Sachsenhain hat zurzeit Besuch aus Afrika. Seit einem Jahr besteht über den Bremer Verein „Kania – Förderkreis für Bildung in Guinea“ eine Partnerschaft zu einer Schule in Kanty.

Bereits zum zweiten Mal nach 2014 war nun Projektleiter Sekou Bangoura am Sachsenhain zu Gast, um den Mädchen und Jungen etwas über ihre Partnerschule und das Leben in Westafrika zu erzählen. Zu Ehren des Gastes gab es in der afrikanisch geschmückten Turnhalle einen bunten Nachmittag mit Aufführungen und Präsentationen, zu dem auch viele Gäste erschienen waren.

„Sekou ist in die Klassen gegangen, hat mit den Kindern gesprochen, ihnen Bilder gezeigt und erklärt, wie ihre Altersgenossen in Guinea leben. Mit den Kindern der Ganztagsschule wurde Freitag auch zusammen gekocht, das hat allen viel Spaß gemacht“, so Schulleiterin Hannelore Wessel.

Bereits vor den Ferien haben die Schüler einen Spendenlauf für ihre Partnerschule veranstaltet. „Es geht uns dabei auch darum, dass die Kinder lernen, wie die Situation in anderen Ländern ist. In Afrika ist es nicht selbstverständlich, einfach den Wasserhahn aufzudrehen“, erklärte die Schulleiterin. Das Partnerschaftsprojekt zielt vor allem darauf ab, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. So konnten auch die „Ingenieure ohne Grenzen“ für die Zusammenarbeit gewonnen werden.

Die beiden jungen Ingenieurinnen Mareike Demel und Merle Bartner waren an diesem Nachmittag ebenfalls in der Grundschule und berichteten über ihr Engagement in Kanty. „Wir arbeiten an einem Projekt für Wasserversorgung und Hygiene an den Schulen. Wir möchten gemeinsam mit der Bevölkerung etwas aufbauen, was diese später allein weiterführen können“, erzählte Mareike Demel.

Sekou Bangoura hatte Schuluniformen aus Kanty mitgebracht, die von jungen Frauen in der Nähwerkstatt angefertigt werden. „Für viele ist nach sechs Jahren die Schule zu Ende. Damit die jungen Leute und gerade die Mädchen nicht auf der Straße landen, ist es wichtig, dass es weiterführende Angebote wie die Nähwerkstatt oder die Fahrradwerkstadt gibt,“ so Bangoura.

ahk

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