Rund um die Uhr hohe Einsatzbereitschaft / Aktuelle Zahlen vorgestellt

Feuerwehr ständig gefordert

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Feuerwehrmitglieder und Kommunalpolitiker informierten sich im Rathaus über die aktuellen Einsatzzahlen.

Verden - Bei der Freiwilligen Feuerwehr Verden gibt es ordentlich zu tun: Ein Zahlenwerk mit etlichen Statistiken zu Einsätzen und im personellen Bereich präsentierte Stadtbrandmeister Peter Schmidt bei der Stadtkommandositzung im Rathaus. So stieg danach die Zahl der Einsätze gravierend von 214 in 2014 auf 374 im vergangenem Jahr an, die Stärke der Einsatzabteilung blieb allerdings mit 347 Aktiven konstant.

Im Vergleich der vergangenen zehn Jahre ist das der Höchststand an Einsätzen bei Alarmierungen durch die Leitstelle, einschließlich nachbarlicher Löschhilfe und Übungen. Über 300 Alarmierungen gab es nur einmal in 2007 mit 304 Einsätzen. Aktuell für 2015 gliedern sich die Einsätze auf in 146 Brandfälle und 228 Hilfeleistungen. Hinzu kommen neben 24 Fehlalarmen und 35 Fehlinfos durch Brandmeldeanlagen noch zwei „böswillige“ Alarmierungen.

Massive Steigerungen gab es bei fast allen Ortsfeuerwehren, vor allem aber bei der Schwerpunktfeuerwehr Verden von 151 auf 234 und der Stützpunktfeuerwehr Dauelsen von 33 auf 54 Alarmierungen. Aber auch kleinere Ortsfeuerwehren waren verstärkt gefordert, so in Scharnhorst, wo die Zahl der Einsätze von zwei auf 13 stieg, oder in Döhlbergen-Rieda (eins auf acht). Bei den Hilfeleistungen rückten die Feuerwehren zu 63 Einsätzen bei Sturmschäden aus. Hinzu kommt noch die Unterstützung in der Flüchtlingskrise, die mit 28 Einsätzen angegeben wurde.

In der Monatsstatistik lag der März mit 66 Einsätzen an der Spitze, gefolgt vom Oktober (46) und Juli (45), die wenigsten Einsätze gab es im Dezember mit 15, auf dem vorletzten Platz der Mai mit 18. Bei den Wochentagen führt der Dienstag die „Hitliste“ mit 80 an, gefolgt vom Sonnabend mit 74. Montags und sonntags war es mit 34 beziehungsweise 38 Einsätzen am ruhigsten. Bei den Tageszeiten gab es von 7 bis 17 Uhr etwa 50 Prozent der Einsätze, die Zeit von 17 bis 18 Uhr führte in der Stundenverteilung mit 49 Alarmierungen.

Gerade hier zeigt sich nach den Worten des Stadtbrandmeisters Peter Schmidt, wie sinnvoll die Tagesalarmsicherheit sei. Wichtig sei hier die Einbindung von Doppelmitgliedern. Damit meinte Schmidt jene Aktive, die in ihren Wohnorten sowie in den Arbeitsorten als Mitglieder geführt würden. Ein weiterer wichtiger Faktor seien Frauen als Aktive. In Verden liege der Anteil von 14,4 Prozent über den Landesdurchschnitt (10,9 Prozent). Als ebenso bedeutsam bezeichnete er die Jugendarbeit. Etwa zwei Drittel der Aktiven würden aus den Jugendfeuerwehren übernommen.

Für den Nachwuchsbereich stattete der Stadtjugendfeuerwehrwart Wilfried Mesenbrink seinen Bericht ab. Nachdem Ende 2014 weniger als 100 Jugendliche in den Feuerwehren betreut worden seien, sei diese Zahl Ende 2015 wieder auf knapp über 100 gestiegen. „Die Betreuer sind mit viel Engagement dabei, die Jugendlichen bei einer Vielzahl von Veranstaltungen zu begleiten und zu unterstützen“, so Mesenbrink.

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